Covid-19 in Schweden: Weniger Antikörper nachgewiesen als erwartet

Coronavirus

Coronavirus Sars-CoV-2 . Quelle Omni Matryx/ Pixabay

Wie viele Schweden haben bereits Covid-19 gehabt und sind jetzt dagegen immun? Schweden hat bekanntlich doppelt Schlagzeilen gemacht, zum einen, weil es weniger harte Maßnahmen ergriff, zum anderen, weil dort extrem viele Todesfälle verzeichnet wurden und werden. Diese Woche sind die ersten Ergebnisse von zwei Antikörper-Untersuchungen bekannt geworden: eine vom Karolinska Institut (KI) in Stockholm, das Angestellte testete, und eine von der zuständigen Behörde (Folkhälsomyndigheten) selbst, die landesweit testete. Das Ergebnis: Selbst in der stark vom Virus betroffenen Region Stockholm hatten in der Testwoche (18. Woche, Ende April/Anfang Mai) nur 7,3 Prozent Antikörper im Blut laut der Untersuchung der Behörde. KI kommt auf zehn Prozent. Frühere Prognosen waren optimistischer. Von einer „Herdenimmunität“ ist man noch weit entfernt. Diese ist zwar auch nicht das offizielle Ziel – aber die Immunität spielt in der schwedischen Strategie trotzdem eine wichtige Rolle als erwünschter Nebeneffekt.

Mehr zu den Testergebnissen und eine Zwischenbilanz zur schwedischen Strategie finden Sie in dem Artikel, den ich für Telepolis geschrieben habe: Herdenimmunität bleibt ein ferner Traum

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