Mehr Warmwasser für Reykjavíks Einwohner gesucht

Reykjavík (Island). Zum ersten Mal seit mehr als 40 Jahren wird in Reykjavík wieder nach Warmwasser gebohrt. Mit zusätzlichen Quellen soll Warmwasser der Stadt auch in Zukunft im Winter verlässlich zur Verfügung stehen – und mehr Einwohner brauchen auch mehr Wärme. Im Gebiet Laugardalur in Reykjavík werden bereits neun Bohrlöcher zur Förderung von Warmwasser betrieben. Darüber berichtete RÚV.

Geothermalgebiet Gunnuhver, Reykjanesskagi

Das Geothermalgebiet Gunnuhver liegt weiter entfernt von der Hauptstadt auf Reykjanesskagi

Als 1928 das erste Warmwasserloch in Reykjavík in Betrieb genommen wurde, war die Stadt nicht so dicht besiedelt wie heute. Dass die Bohrungen nun in bewohntem Gebiet stattfinden, mit schwerem Gerät, kann Störungen verursachen, deshalb wird anfangs nur tagsüber gearbeitet. Wie Energieversorger Veitur auf seiner Website erklärt, werden die Bohrlöcher im Laugardalur nur im Winter angezapft. Im Sommer reichen die Geothermieanlagen in Hellisheiði und Nesjavellir für die Versorgung von Reykjavík aus. Die Hoffnung ist, dass die Warmwasser-Kapazität aus dem Laugardalur sich durch die neuen Bohrungen um 40 Prozent steigern lässt. Zuletzt wurde im Laugardalur 1982 nach Warmwasser gebohrt. Bei dem Gebiet dort handelt es sich um ein Niederthemperatur-Geothermalgebiet. 

Zwei Drittel von Islands Energiebedarf kommt aus der Erde

Geothermie deckt auf Island etwa zwei Drittel des Primärenergiebedarfs, vorrangig direkt. Inzwischen wird aber auch ein knappes Drittel des isländischen Strombedarfs durch Geothermie erzeugt.

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Islands erster Windpark jetzt in Betrieb

 

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Preise des Nordischen Rates: Norwegen räumt ab

Das gab es noch nie in der Geschichte des Nordischen Rates: Zum ersten Mal gehen alle vier Kulturpreise und der Umweltpreis in dasselbe Land – Norwegen. Die Preisträger würden jeweils von einer eigenständigen Jury gekürt, heißt es dazu in der Pressemitteilung des Nordischen Rates. Der ausgewählte Roman erschien übrigens gleichzeitig auf Norwegisch und Samisch. Die Preisverleihung findet im Zusammenhang mit der Session des Nordischen  Rates am 27. Oktober  in Helsinki statt.

Literatur: Sigbjørn Skåden, Láŋtdievvá / Planterhaug

Autor Sigbjørn Skåden. Foto Knut Åserød/ Cappelen Damm

Hauptfigur des Romans ist ein Kriminalkommissar, der in seinen Heimatort zurückkehrt, um einen Todesfall zu untersuchen, bei dem aber nichts so ist, wie es scheint. Die Titel Láŋtdievvá  und Planterhaug sind die Ortsnamen in Tornesamisch, einem Dialekt des Nordsamischen, und in Norwegisch.  „Das Werk vermittelt sowohl eine Naturverbundenheit als auch eine Wirklichkeitswahrnehmung, die – trotz des Einflusses des Christentums und der Norwegisierung – noch Spuren einer traditionellen samischen Weltanschauung aufweist“, schreibt die Jury.  Und: „Láŋtdievvá / Planterhaug ist ein bedeutendes Werk, das im nordischen Kontext seinesgleichen sucht. Es ist ein Werk, das bei jedem erneuten Lesen wächst.“ Es ist erst das zweite samischsprachige Buch überhaupt, das den Literaturpreis des Nordischen Rates erhält. Das erste war Nils-Aslak Valkeapääs Beaivi, Áhčážan (Sonne, mein Vater) vor 35 Jahren.

Kinder- und Jugendliteratur: Hilde Hagerup, Du eneste

Hilde Hagerup. Foto Anna Granberg-Blunderbuss

Du eneste (Du, die Einzige) ist ein Jugendroman, der inspiriert ist von der wahren Geschichte um zwei junge Frauen, die Norwegerin Gunvor Hofmo und die aus Wien geflüchtete Jüdin Ruth Maier. „Hilde Hagerup verarbeitet reale Ereignisse zu einem in sich geschlossenen, literarisch anspruchsvollen Roman. Das Buch schildert Geschehnisse aus dem Zweiten Weltkrieg und befasst sich zugleich mit Themen von zeitloser Relevanz – Liebe und Identität, Fremdenfeindlichkeit und Krieg“, urteilt die Jury. Dass es kein Happy End gibt, wird allerdings schon im ersten Kapitel angedeutet.

Film: Affeksjonsverdi/ Sentimental Value

Eskil Vogt & Joachim Trier. Foto Brendan Kimmet for American Cinematheque

Das Team hinter dem norwegischen Spielfilm  Affeksjonsverdi, international Sentimental Value,  hat schon viele Preise eingeheimst, unter anderem einen Oskar als bester internationaler Film. Die Filmpreis-Jury des Nordischen Rates  hebt besonders Joachim Trier (Regisseur und Drehbuchautor), Eskil Vogt (Drehbuchautor) sowie die Produzentinnen Maria Ekerhovd und Andrea Berentsen Ottmar hervor. „Zusammen mit seinen ständigen Kooperationspartnern hat Trier mit „Sentimental Value“ sein bislang ausgereiftestes Werk geschaffen und dabei eine Filmsprache entwickelt, die es ermöglicht, eine Geschichte zu erzählen, die zugleich persönlich und universell wirkt.“

Musik: Kristine Tjøgersen und Benedicte Maurseth, Elja

Die beiden Komponistinnen Kristine Tjøgersen und Benedicte Maurseth haben das Werk Elja auf Bestellung für das Kronos Quartett geschrieben, nicht für gewöhnliche Geigen, sondern für speziell gebaute Varianten der Hardangerfiedel. Die Besonderheit dabei sind mitschwingende Leersaiten.“Elja zeigt auf, wie die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen künstlerischen Praktiken die Möglichkeiten des Instruments, der Tradition sowie der zeitgenössischen Musik gleichermaßen erweitern kann.“, schreibt die Jury.

Umwelt: Miljøagentene

Die Kinder von Miljøagentene. Foto Johnny Vaet Nordskog

„Miljøagentene ist die erste Organisation ihrer Art in Norwegen, die es Kindern ermöglicht, auf demokratischem Wege politischen Einfluss auszuüben – bis hin zu internationalen Gipfeltreffen“, schreibt die Jury. Die norwegische Organisation für umweltinteressierte Kinder, Miljøagentene (Umweltagenten) hat mehr als 10 000 Mitglieder und mehrere lokal Vereine mit hohem Engangement. 

 

Video zum Musikpreis:

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Finnland will eine Million Antipersonenminen kaufen

Finnland. Das finnische Militär will eine Million Antipersonenminen erwerben. Dafür soll bis 2028 eine einheimische Produktion aufgebaut werden. Das berichtete Yle. Finnland ist wie die drei baltischen Länder und Polen jüngst von der Ottawa-Konvention gegen Landminen zurückgetreten. 

Karte Grenze Finnland-Russland

 Finnlands Grenze zu Russland. Die Grenzübergänze zwischen Finnland und Russland sind  aktuell geschlossen. Nutzbar ist noch Storskog in Norwegen (grün). Karte sel/Openstreetmap

Finnland war der Ottawa-Konvention gegen Landminen erst 2012 beigetreten. Die Regierung hatte den Rückzug davon im Frühjahr 2025 initiiert. Begründet wurde dies damit, dass Russland ein langfristiges Sicherheitsrisiko für Finnland und Europa darstelle. Damit solle dafür gesorgt werden, dass Finnlands Verteidigung vorbereitet sei. Finnland hat 1320 Kilometer Grenze zu Russland.

Die Ottawa-Konvention verbietet Einsatz, Lagerung, Herstellung und Weitergabe von Antipersonenminen. Der Fokus liegt dabei auf den leichten Minen, die schon beim Gewicht eines Menschen auslösen, Anti-Fahrzeug-Minen bzw Panzerabwehrminen waren weiterhin erlaubt. Die Kampagne gegen Antipersonenminen hatte 1997 den Friedensnobelpreis erhalten. Mehr als 160  Länder waren beigetreten, allerdings nicht die USA, Russland und China.  Als eine Folge des russischen Einmarschs in die Ukraine haben sich auch Estland, Lettland, Litauen und Polen von der Konvention zurückgezogen. 

In Finnland hatten im Juni 2025 157 Abgeordnete für den Ausstieg aus der Ottawa-Konvention gestimmt und 18 dagegen. Seit dem 10. Januar 2026 ist Finnland nun nicht mehr an die Beschränkungen gebunden. 

Wie Yle nun berichtete, sind 100 Millionen Euro für den Erwerb von Antipersonenminen vorgesehen. Zukünftig soll der Umgang mit Antipersonenminen auch in der Ausbildung der Rekruten geübt werden.

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Finnland: 200 Kilometer Grenzzaun fertiggestellt

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Soll Grönland zurück zur früheren Zeitzone?

Grönland. Vor drei Jahren wechselte Grönland in Etappen seine Zeitzone – von UTC -3 auf UTC -2. Aktuell beträgt der Unterschied deshalb nur  noch drei Stunden zu Dänemark und Deutschland. Doch inzwischen wünschen sich zahlreiche Bürger die alte Zeitzone zurück  – und finden damit langsam auch Gehör bei der Regierung. Darüber berichteten Semitsiaq und KNR.

Sonne in Sisimiut. Foto Thomas Christiansen

Als Grönland vor drei Jahren schrittweise in die UTC -2- Zone wechselte, war die Hoffung einerseits eine bessere Kommunikation mit Europa, andererseits eine bessere Ausnutzung der Nachmittags- und Abendstunden. Doch für viele Bürger lief es nicht wie erwartet. Denn in der Jahreszeit mit spärlichem Sonnenschein ist es jetzt morgens für sie dunkler, was sie als negativ empfinden. Sermitsiaq berichtet von einer Unterschriftensammlung, die inzwischen mehr als 4000 Menschen unterschrieben haben, und es gibt Anträge von Oppositionsparteien auf einen erneuten Wechsel der Zeitzonen.

Kürzere Ruhezeiten für Air Greenland

Der vergangene Wechsel der Zeitzone, eine Stunde Richtung Europa, hatte den Vorteil, dass die Geschäftszeiten besser überlappten. Von Vorteil war das auch für Air Greenland, da ein Zeitunterschied von drei Sunden noch als Lokalflug gilt und weniger verpflichtende Ruhezeiten nach sich zieht. Dadurch waren zuletzt mehr Flüge möglich.

Zurück zum astronomischen Mittag

Wie die Medien berichten, neigen die aktuellen Regierungsparteien trotz allem dazu, der Rückkehr in eine Zeitzone zuzustimmen, deren Mittag eher mit dem astronomischen Mittag übereinstimmt, ein Ausschuss des Parlaments hat dies bereits befürwortet.

Danach würde Grönland dann in mehreren Etappen zu UTC -3 zurückkehren:

  1. Im kommenden Frühjahr, Ende März 2027, würden die Grönländer ihre Uhren nicht als Sommerzeit vorstellen.
  2. Sie würden ihre Uhren Ende Oktober 2027 auch nicht wieder zurückstellen.
  3. Ende März 2028 würden sie ihre Uhren eine Stunde zurückstellen.

Früherer Artikel zum Thema:

Zeitzonen-Wechsel: Grönland jetzt eine Stunde näher an Europa

 

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Wenige Reisende Haparanda-Finnland – bessere Zeiten geplant

Finnland/Schweden. Im August startete der grenzüberschreitende Bahnverkehr von Oulu bis Haparanda. Dafür gab es viel mediale Aufmerksamkeit – die bisherigen Nutzerzahlen sind aber recht gering. Dies soll sich ändern, wenn die Fahrpläne in den beiden Ländern ab Mitte Dezember besser aufeinander abgestimmt sind. Darüber berichtete järnvägar.nu.

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Agentur-Gründerin: Husky-Firmen sind nicht alle gleich

Die ersten Flocken im hohen Norden sind gefallen – bald startet die Hundeschlitten-Saison. Aber wie können Touristen sicherstellen, dass sie ihre Traumtour durch den Winterwald nicht bei einer Firma buchen, die später als Negativbeispiel Schlagzeilen macht? Für Touristen sei es eigentlich unmöglich, das vorab zu prüfen, meint Michelle Abert, die selbst als Musherin gearbeitet hat. Deshalb hat sie nun eine eigene Vermittlungsagentur gegründet, die nur Firmen aufnimmt, von denen sie persönlich überzeugt ist.

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Schweden: Andersson scheitert erwartet beim ersten Wahlgang

Schweden. Die Wahl in Schweden ist gut einen Monat her, aber immer noch gibt es keine Anzeichen für eine neue Regierung. Gestern ließ Parlamentssprecher Andreas Norlén über die Sozialdemokratin Magdalena Andersson als neue Premierministerin abstimmen. Dabei bekam sie jedoch nur die 99 Stimmen ihrer eigenen Partei, der Rest waren Gegenstimmen – noch immer können sich ihre potenziellen Koalitionspartner nicht auf eine gemeinsame Linie einigen.

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Transporter hat Strömsundsbrücke verlassen – weiterhin gesperrt

Strömsund (Schweden). Ende September verzog sich die Strömsundsbrücke, während ein Schwertransporter darüber fuhr. Wie inzwischen klar ist, war dabei ein Pendellager gebrochen. Nach 16 Tagen durfte der Transporter die Brücke gestern verlassen. Um die Fahrbahn wieder in eine Ebene zu bekommen, waren 96 Betonblöcke platziert worden. Darüber berichtete SVT. 

Bei dem Transport handelt es sich um einen Transformator für einen Kunden in Norwegen, der eine Ausnahmegenehmigung für die Passage hatte. Die beschädigte Brücke bleibt weiter geschlossen. Sie soll nun gründlich inspiziert und repariert werden. Für den Fernverkehr auf der E 45 gilt eine weiträumige Umleitung. Für den lokalen Verkehr wird voraussichtlich nächste Woche eine provisorische Fähre eingesetzt.

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Unter dem Dach der Familie – Nordische Filmtage 2026

„Buddenbrooks p:reloaded“ ist das Thema der Retrospektive der diesjährigen Ausgabe der Nordischen Filmtage in Lübeck vom 4. bis zum 8. November. Unter dieses Dach passen aktuelle und historische Werke mit unterschiedlichen Perspektiven. Dazu gibt es Überschneidungen zum Schwerpunkt Sápmi. Außerdem: Aktuelle Dokus und Kurzfilme sowie immersive Bild-und Sounderlebnisse im 360-Grad-Kino. Der Kartenvorverkauf beginnt am 24. Oktober. 

La Pietá, Foto SUICAfilms / AXfilms / Studio Nominum

Einiges ist neu an der diesjährigen Ausgabe: Der Vorverkauf findet künftig nur noch online statt, die Vorverkaufsgebühr fällt weg, es gibt teilweise Preiserhöhungen, aber auch drei neue Modelle für Pässe mit Preisermäßigungen. Vor dem eigentlichen Start der Filmtage wird es im 360-Grad-Kino auch einen kostenlosen Ozeantag geben. Während des Festivals kann man Tickets auch am Schalter kaufen – die, die dann eben noch übrig sind. Wie immer hat das Publikum aber eine Riesenauswahl mit 186 verschiedenen Filmen. Über die Hälfte davon lässt sich auch streamen! 

Das alte Haus und die Gletscher

Wie immer wird es auch viel Natur zu sehen geben, sowohl im immersiven 360-Grad-Kino als auch auf der klassischen Leinwand. Darunter „La Pietá“, was vielleicht nicht sehr isländisch klingt, aber ein spanisch-litauisch-isländischer Dokumentarfilm ist über ein altes Bauernhaus und inzwischen verstorbene Geschwister, die die Entwicklung der isländischen Gletscher dokumentierten. Inklusive historischer Aufnahmen und des heute bekannten Gletscherfotografen Ragnar Axelsson.

Elemente in Bewegung

Ein anderer Film über das sich wandelnde Klima ist „Feuer, Wasser, Erde, Luft“ – die Elemente, die in Bewegung gekommen sind, von Waldbrand bis Überschwemmung, von Erdrutsch bis Sturm. Diese grenzübergreifende nordische Doku zeigt verschiedene Menschen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, und versuchen, etwas zu tun. 

Die Flagge mit der roten Sonne

Erfalasorput. Foto Johannes Müller

Wie die grönländische Flagge aussieht, dürfte inzwischen bekannt sein, nachdem die Insel „dank“ Donald Trump kaum aus den Schlagzeilen kommt. Die Flagge ist noch nicht sehr alt – der Künstler Thue Christiansen entwarf sie 1985, er starb vor vier Jahren. Johannes Ujo Müller hat einen Film über die „Erfalasorput“ gedreht, in dem der Künstler noch selbst zu Wort kommt, und die zum Symbol für den Drang zur Selbstbestimmung des Landes geworden ist.

Wenn Artefakte nach Hause kommen

Den Schwerpunkt Sápmi hat Ehrenpreisträgerin Anne Lajla Utsi kuratiert.  Zu den fünf ausgewählten Filmen gehört „Mácchan“ – „Homecoming“ von Suvi West über die Rückführung samischer Artefakte aus europäischen Museen. Der Film zeigt, welche Emotionen dies weckt und welche Rolle diese Gegenstände noch heute für die kulturelle identität spielen. 

Über den Tod hinaus

Eine Matrosengeschichte/No Rest for the Wicked. Foto Salzgeber

Die dänisch-färöische „Matrosengeschichte“ von Kasper Kalle, international „No Rest for the Wicked“, ist ein etwas ungewöhnlicher Einschlag im Familienthema. Nicht nur, dass es sich um eine schwule Liebesgeschichte auf den Färöern im 19. Jahrhundert handelt. Sie endet auch nicht mit dem Tod, sondern im Vampirismus. Die Vorlage dafür ist übrigens eine Novelle namens „Manor“ von Karl Heinrich Ulrichs aus dem Jahr 1884 / 1885.

Das gesamte Programm: https://nordische-filmtage.de/de

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Heute schwerer Sturm auf Island erwartet

Island. Auf Island wird heute ein schwerer Sturm, je nach Region mit Regen, Schnee oder beidem erwartet. Besonders betroffen sind nach den Prognosen Nordwest- und Südwest-Island. Es besteht die Gefahr, dass Straßen gesperrt werden. Aktuelle Infos dazu bei road.is. Aufgrund des Sturms ließen die Behörden auch das Schiff „Bandero“ der Paul Watson Foundation von Akranes zurück nach Reykjavík schleppen. Update 20.50 Uhr: Es gab massive Sachschäden, Stromausfälle, eingestellte Inlandsflüge und Straßensperrungen.  

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