Neue Bilder in der Galerie: Trollfjord-Tour

Trollfjord. Foto Céline Lalubie

Manche Fjorde in Norwegen sind spannender zu befahren als andere. Dazu gehört sicher der Trollfjord, der etwa zwei  Kilometer lange Seitenarm des Raftsunds zwischen Lofoten und Vesterålen. Es lohnt sich natürlich schon vorher, die Augen offenzuhalten. Seht selbst auf den neuen Bildern in der Galerie, welche Küstenbewohner Céline Lalubie auf dem Weg dorthin traf …  

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Island: Watson-Schiff von Küstenwache geentert und festgesetzt

Island. Vor der isländischen Küste kam es in der Nacht zu Freitag zum Showdown zwischen der isländischen Küstenwache und den Anti-Walfang-Aktivisten der Paul-Watson-Foundation auf dem Schiff „Bandero“. Die „Bandero“-Crew hatte nach längerem Suchen das Walfangschiff „Hvalur 9“ ausfindig gemacht. Die „Hvalur 9“ fühlte sich bedoht. Letztendlich enterten Spezialkräfte die „Bandero“, nahmen der Kapitän fest und beorderten das Schiff in den Hafen von Reykjavík, wo es nun liegt. Darüber berichteten unter anderem RÚV und mbl.is. 

Bandero (weiß) zwischen dem Küstenwachschiff Freyja (links) und unbekannten Kriegsschiffen im Hafen Sundabakki in Reykjavík. Foto Captain Paul Watson Foundation

Was genau zwischen der „Bandero“ und dem Walfänger vorgefallen ist, ist bisher nicht im Detail bekannt und wird Gegenstand der Ermittlungen sein. Laut Vertretern der Küstenwache gegenüber RÚV soll die „Bandero“-Crew Netze ausgeworfen haben, um die Schiffschraube von „Hvalur 9“ zu blockieren. 

Das Schiff der Captain Paul Watson Foundation befindet sich seit Anfang Juli vor Island, mit dem erklärten Ziel, den Walfang zu behindern und dafür zu sorgen, dass er endet. Der letzte, der auf Island Walfang betreiben lässt, ist Hvalur-hf-Reeder Kristján Loftsson. Paul Watson ist nicht persönlich an Bord – aber einer der beiden, die 1986 noch als Sea-Shepherd-Aktivisten im Hafen von Reykjavík zwei Hvalur-Walfangschiffe versenkten. Sie öffneten damals die Ventile der beiden Schiffe ohne Besatzung.

Bisher hielt sich die „Bandero“ außerhalb der isländischen Territorialgewässer

Zwischenzeitlich musste die „Bandero“ nach Irland zurückkehren, um ein erkranktes Crewmitglied an Land zu bringen. Bisher hielt sich die „Bandero“, die unter der Flagge von Panama fährt, immer außerhalb der isländischen Territorialgewässer. Zwar nutzt das Schiff kein AIS, befolgte aber die Auflage, regelmäßig die Position an die Küstenwache zu melden. 

„Bandero“ traf auf „Hvalur 9“

Die beiden Walfangschiffe „Hvalur 8“ und „Hvalur 9“ hatten ihre AIS- Transponder ausgeschaltet, um nicht gefunden zu werden. Am Donnerstag, 30. Juli, war es dann aber  soweit: Die „Bandero“  nahm Kurs auf „Hvalur 9“. Auf Facebook postete die Organisation ein Bild und schrieb „The Bandero has made contact with Hvalur 9″. 

„Bandero“ folgte nicht den Aufforderungen der Küstenwache  

Nach Darstellung der Küstenwache hatte man gegen 18 Uhr die Nachricht bekommen, dass „Bandero“ die isländischen Territorialgewässer befahren habe. „Hvalur 9“ meldete, man fühle sich von der „Bandero“ bedroht. Von der Einsatzentrale aus forderte die Küstenwache die „Bandero“ auf, die isländischen Gewässer wieder zu verlassen. Dieser Aufforderung wurde nicht gefolgt. Ein Hubschrauber auf Patrouillenflug überflog die „Bandero“ und forderte ebenfalls zum Verlassen der isländischen Territorialgewässer auf. Auch dieser Aufforderung wurde keine Folge geleistet.

Spezialkräfte der Polizei eingeflogen

Gleichzeitig nahm das Küstenwachschiff „Freyja“ Kurs auf die „Bandero“. Per Hubschrauber wurden Polizei-Spezialkräfte, auch bekannt als „Víkingasveitin“, zur „Freyja“ geflogen. „Bandero“ wurde aufgefordert, die Maschinen zu stoppen, was nicht umgesetzt wurde. Daraufhin verfolgten Spezialkräfte der Küstenwache und der Polizei die „Bandero“ mit Schnellbooten und enterten das Aktivistenschiff. Das Schiff liegt nun in Reykjavík. Nach letztem Stand sind Kapitän und Offiziere festgenommen, der Rest darf das Schiff aber nicht verlassen. 

Bisher 30 Finnwale erlegt

Laut der isländischen Justizministerin Þorbjörg Sigríður Gunnlaugsdóttir, gehe es daurm, wie man zu Walfang stehe, sondern um die Sicherheut der Seeleute, die eine Arbeit ausübten, die in Island legal sei.

In dieser Saison sind bisher 30 Finnwale erlegt worden.

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Phase der Mitternachtssonne auf dem Festland vorbei

Nordkap (Norwegen) Heute ist der letzte Tag, an dem die Mitternachtssonne zumindest theoretisch vom Nordkap aus noch zu sehen ist. Damit ist die Phase der Mitternachtssonne auf dem europäischen Festland für dieses Jahr dann aber auch vorbei. Auf Spitzbergen und in Nordgrönland kann man sie allerdings noch drei Wochen länger sehen. 

Sonnenuntergang, Piteå

Am Nordkap gibt es Mitternachtssonne seit dem 11. Mai. Morgen wird sie dann erstmals wieder untergehen, zunächst nur für eine Stunde.

Nordkap-Webcam

Die Sommersonnwende ist nun fast sechs Wochen her, und das merkt man. Je nördlicher, desto schneller werden die Tage nun wieder kürzer. In Piteå sind es täglich sieben Minuten weniger, in Tromsø  das Doppelte. Trotzdem wird es noch etwas dauern, bis der Himmel nachts so dunkel ist, dass man wieder Nordlichter sehen kann – je südlicher, desto früher. In Piteå reicht es schon für den ersten Stern.

Am 12. August werden wir die Sonne auf andere Weise kurz verschwinden sehen:

Totale Sonnenfinsternis am 12. August – gut sichtbar in Europa

Tag- und Nachtgleiche am 23. September, 2.05 Uhr

Mit der Herbst-Tag- und Nachtgleiche, dieses Jahr am 23. September um 2.05 Uhr (Mitteleuropäische Sommerzeit), hat der hohe Norden dann seinen „Lichtvorsprung“ aufgebraucht. Tipp: In den Zeiten um die Tag- und Nachtgleichen sind Nordlichter oft besonders aktiv. 

Ende Oktober beginnt die Polarnacht auf Spitzbergen und in Nordgrönland

Auf Spitzbergen und in Nordgrönland, zum Beispiel in Qaanaaq, geht die Sonne noch bis zum 22. August nicht unter. Doch die Verhältnisse ändern sich schnell: Ende Oktober schafft es die Sonne dort dann schon gar nicht mehr über den Horizont.

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Hunderte Nerze aus isländischer Pelzfarm freigelassen

Mosfellsbær (Island). Hunderte, möglicherweise Tausende Nerze sind in der Nacht zu Mittwoch aus Islands einziger Pelzfarm entflohen. Die Polizei geht davon aus, dass jemand dabei geholfen hat. Nerze gelten auf Island als invasive Art, die die einheimischen Vögel bedroht. Inzwischen wurden schon einige Hundert wieder eingefangen und getötet. Darüber berichtete unter anderem RÚV. 

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Gletscherschmelze: Zugang zum Sólheimajökull ein Risiko

Island. Das isländische Wetteramt warnt vor einem unsicheren Zugang zum Sólheimajökull. Hintergrund ist der Rückzug des Gletschers und ein dünn gewordener Eisrücken. Lokale Touranbieter haben schon Touren aus Sicherheitsgründen abgesagt und sind auf der Suche nach neuen, sichereren Routen. Die Situation wird beobachtet und ständig neu bewertet. Touristen werden eindringlich davor gewarnt, auf eigene Faust den unsicher gewordenen Zugang zu nutzen. Darüber berichtete unter anderem Iceland Review.

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13 Alvar-Aalto-Gebäude jetzt Weltkulturerbe

Finnland. 13 Bauwerke des finnischen Architekten Alvar Aalto sind nun UNESCO-Weltkulturerbe. Sie wurden bei der jüngsten Session der UNESCO in Busan, Korea, der Liste hinzugefügt. Aaltos Werke, so heißt es in der Beschreibung, „bringen eine menschenzentrierte, ortsspezifische und empathische Vision zum Ausdruck, die den Beitrag Finnlands zur modernen Architektur auszeichnet“. Darüber berichtete auch Yle. 

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Die beiden ältesten Reaktoren in Kola sollen ersetzt werden

Kola-Halbinsel (Russland). Die beiden ältesten Reaktoren des Atomkraftwerks Kola laufen seit mehr als 50 Jahren. Es sind die letzten des alten Reaktortyps WWER 440/230. Die russische Aufsichtsbehörde Rostechnadsor hat nun den Bau von zwei neuen Reaktoren in der Nähe genehmigt, die die beiden alten langfristig ersetzen sollen. Der Standort befindet sich gut 100 Kilometer von der finnischen Grenze entfernt. Darüber berichtete auch der Barents Observer.

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Neuer Ölfund in der Barentssee

Norwegen. Die norwegische Sockelbehörde meldet einen neuen Ölfund in der Barentssee. Das entdeckte Vorkommen liegt im weiteren Umfeld der Johan-Castberg-Brunnen, etwa sechs Kilometer entfernt. Es umfasst  1,2 bis 1,7 Millionen Standardkubikmeter  ausbeutbare Ölequivalente, was etwa 7,6 bis 10,5 Millionen Barrel entspricht. Das ist an sich nicht beeindruckend – doch die bereits vorhandene Infrastruktur, das System um das Produktionsschiff Johan Castberg, könnte eine Ausbeutung interessant machen. 

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Fähren Herjolfur und Baldur wieder mit voller Kraft im Dienst

Island. Aufatmen in den Westfjorden und auf den Westmännerinseln: Alle Fähren fahren wieder dort, wo sie sollen, und im geplanten Takt. „Herjólfur“ verkehrt nach langgezogenen Reparaturarbeiten wieder mit voller Motorkraft zwischen Landeyahöfn und Heimaey. Ersatzfähre „Baldur“ hat ihren gewöhnlichen Dienst am Breiðafjörður wieder aufgenommen. Darüber berichtete unter anderem RÚV.

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Levi: Schatzsuche beendet – Goldbarren gefunden

Levi (Finnland). Die Jagd nach dem versteckten Goldbarren in Levi ist vorbei: Ein 28-jähriger Finne aus Espoo fand ihn, nachdem der dritte Hinweis veröffentlicht war. Der kleine Goldbarren stammt von Agnico Eagle in Kittilä und hat einen Wert von 20 000 Euro. Das meldete Visit Levi. Eine neue Chance gibt es im kommenden Jahr: Da will Visit Levi die Aktion wiederholen.

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