Levi: Schatzsuche beendet – Goldbarren gefunden

Levi (Finnland). Die Jagd nach dem versteckten Goldbarren in Levi ist vorbei: Ein 28-jähriger Finne aus Espoo fand ihn, nachdem der dritte Hinweis veröffentlicht war. Der kleine Goldbarren stammt von Agnico Eagle in Kittilä und hat einen Wert von 20 000 Euro. Das meldete Visit Levi. Eine neue Chance gibt es im kommenden Jahr: Da will Visit Levi die Aktion wiederholen.

Abendsonne in Nordfinnland

Der glückliche Finder vermutete den Goldbarren nach dem dritten Hinweis am Kätkätunturi und suchte dort nach eigenen Angaben gegenüber Yle etwa eine halbe Stunde lang. Er fand das Gold zwischen großen Felsen versteckt.

Satu Pesonen, Geschäftsführerin von Visit Levi, sagte, sie habe nach dem dritten Hinweis damit gerechnet, dass jemand das Gold finde. Es seien aber noch weitere Hinweise vorbereitet gewesen. 

Wintersportort als Sommerdestination

Ziel der Aktion war, Levi als Sommerdestination bekannter zu machen. Als Wintersportort in Finnisch Lappland ist Levi bekannt, doch man hätte auch den Rest des Jahres gerne Gäste. Die Schatzsuche wurde beworben mit Fotos von grüner Vegetation und Mitternachtssonne. Und sie war erfolgreich: „Die weltweite Resonanz hat all unsere Erwartungen übertroffen“, so Pesonen laut Pressemitteilung und freute sich darüber, dass so viele Leute, Touristen und auch Einheimische, sich tatsächlich davon inspirieren ließen und viel Zeit draußen verbrachten. 

Auch traditionelle Goldsucher erfolgreich

Die Suche nach Gold hat dabei eine Geschichte in Nordfinnland, und in Kittilä befindet sich mit Agnico Eagle Europas größte Goldmine. Tatsächlich waren diesen Sommer auch jene Schatzsucher erfolgreich, die es mit mehr traditionellen Methode des Goldsuchens versuchten. Ein Trio aus Kartsula in Mittelfinnland fand in der Nähe des Flusses Palsinoja ein  Goldnugget von 48,2 Gramm, reiner Metallwert etwa 6 000 Euro. 

Früherer Artikel zum Thema:

Levi will Sommerbesucher mit Schatzsuche anlocken

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Norwegen am 22. Juli: Gedenken – und Zukunftssorgen

Norwegen. Gestern war der 15. Jahrestag des  Terroranschlags in Oslo und auf Utøya, bei dem der Rechtsterrorist Anders Behring Breivik insgesamt 77 Menschen tötete. Es gab Gedenkfeiern für die Opfer an vielen Orten des Landes, in Oslo und Tromsø jeweils vor einem neuen  Mahnmal. Doch Überlebende und Hinterbliebene berichten von Drohungen, Hetze und wachsendem Rassismus – und der norwegische Sicherheitsdienst warnt, Breiviks Taten inspirierten heutige Jugendliche. Darüber berichtete auch NRK.

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Großbrand Drammen: Mann mit „Status als Verdächtiger“

Drammen (Norwegen). Der Großbrand in Krokstadelva bei Drammen ist inzwischen unter Kontrolle. Die ersten der Evakuierten, deren Haus noch nutzbar ist, durften wieder zurückkehren. Noch sind die Ruinen zu heiß, um darin Nachforschungen anzustellen. Ein Mann hat aktuell den Status als Verdächtiger. Die Polizei Süd-Ost betont aber, es gebe keine konkreten Hinweise darauf, dass etwas Strafbares geschehen sei. Darüber berichtete auch NRK.

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Schweden: Das neue Gesetz zur Information – oder Denunziation?

Schweden. Seit dem 13. Juli ist in Schweden ein Gesetz in Kraft, das manche als „Gesetz zur Informationspflicht“ bezeichnen und andere als „Denunziationsgesetz“ (angiverilagen). Konkret geht es darum, dass künftig Behörden von selbst melden sollen, wenn sie vermuten, jemand habe keine gültige Aufenthaltserlaubnis.  Ein aktueller Fall bestätigt bereits die Befürchtungen der Gegner.

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Ny Ålesund: Wenn das Touristenhandy die Messungen stört

Ny Ålesund/Spitzbergen (Norwegen). Damit das Geodätische Erdobservatorium des norwegischen Kartverket  in Ny Ålesund richtig arbeiten kann, herrscht 20 Kilometer um den Ort herum Funkstille. Die Benutzung von Geräten mit eingeschaltetem WLAN und Bluetooth ist nicht erlaubt, auch nicht für die Touristen. Doch es wird immer schwieriger, diese Regeln einzuhalten, denn immer mehr Geräte enthalten diese Funktionen. Darüber berichtete Svalbardposten. 

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Viele Zugvögel kommen jetzt früher nach Island

Island. Ein Großteil der Zugvögel erscheint heute früher auf Island als noch vor 40 Jahren. Darüber berichten Ökologe Tómas Grétar Gunnarsson und sein Vater Gunnar Tómasson in einem Artikel in NátturuFræðingurinn. Dabei können sie auf eigene Aufzeichnungen aus fast vier Jahrzehnten zurückgreifen: Gunnar Tómasson, Gärtner in Árnessýsla,  beobachtete die Vögel während seiner Arbeit und notierte die Zeiten. Darüber berichtete auch RÚV.

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Großbrand bei Drammen: Mehr als 100 Wohnungen zerstört

Drammen (Norwegen). Ein Brand in einem Reihenhaus in Krokstadelva in der Kommune Drammen entwickelte sich gestern zu einem Großbrand. Darüber berichteten unter anderem NRK und VG. wo es auch aktuelle Fotos und Videos gibt. Innerhalb weniger Stunden waren mehr als 100 Wohnungen im Ortsteil vernichtet. Nach bisherigen Berichten wurden alle Bewohner rechtzeitig evakuiert. Über die Brandursache ist noch nichts bekannt. Update 13 Uhr: Der Brand ist noch nicht unter Kontrolle, hat sich aber nicht auf weitere Häuser ausgebreitet. Es brennt auch im nahen Wald.

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Schweden: Zwei Offshore-Windparks genehmigt – auf Eis gelegt

Schweden. 13 Offshore-Windkraftparks warteten auf eine Genehmigung der schwedischen Regierung. Nur zwei bekamen sie, die anderen wurden hauptsächlich mit Hinweis auf die Bedürfnisse des Militärs abgelehnt. Allerdings sehen die erfolgreichen Antragsteller unter den aktuellen Voraussetzungen keine Chance auf Baubeginn. Besser sieht es aus für das landbasierte Projekt Hästliden, ein Teil des Windparks Markbygden bei Piteå, das nun in der vom Eigentümer Statkraft gewünschten Form entstehen darf. Darüber berichtete auch SVT.

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Finnland genehmigt dieses Jahr nur wenige Beerenpflücker

Finnland/Schweden. Die Beeren im Wald werden reif – und wie jedes Jahr wird über die thailändischen Saisonarbeiter diskutiert, die sie für große Unternehmen pflücken. Finnland ist dieses Jahr sehr restriktiv. Schweden hat dieses Jahr rund 950 Pflückern eine Genehmigung erteilt. Darüber berichteten Yle und SVT.

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Ittoqqortoormiit demonstriert gegen Ölprojekt auf Jameson Land

Ittoqqortoormiit (Grönland). Der Ort Ittoqqortoormiit in Ostgrönland zählt etwa 325 Einwohner. Etwa ein Drittel davon ging am Montagabend auf die Straße, um gegen die geplante Ölsuche in Nunap Qeqqa (Jameson Land) zu protestieren, das in ihrer Nähe liegt. In fünf weiteren Orten in Grönland fanden Solidaritätsdemos statt. Darüber berichteten Sermitsiaq und KNR.

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