Norwegens neue Züge schon in Berlin

Berlin/Norwegen. Bis Norwegens neue Züge auch tatsächlich nach Norwegen kommen, wird es noch zwei Jahre dauern. Aber in Berlin waren die ersten schon zu sehen – als  Demonstrationsobjekte des Schweizer Schienenfahrzeuge-Unternehmens Stadler auf der Innotrans. Darüber berichtete auch NRK.

Norwegens neuer Zug auf der Innotrans in Berlin. Foto Stadler

Wie dringend die Züge gebraucht werden, zeigt die aktuelle Situation auf der Nordlandsbahn: Der Nachtzug zwischen Trondheim und Bodø ist seit zwei Jahren wegen Lokmangels eingestellt. Die werden bei den neuen Zügen auch gar nicht mehr gebraucht: Der für Norwegen entwickelte FLIRT Nordic Express ist ein achtteiliger Triebzug. Je nach Einsatzgebiet sollen sie elektrisch oder hybrid (elektrisch/Diesel) ausgestattet sein, letzteres für Strecken, die nicht elektrifiziert sind. 

17 Züge für vier Strecken

Liegesessel in der neuen norwegischen Bahn. Gewöhnliche Sitzwagen gibt es aber auch. Foto Stadler

Norwegen hat bei Stadler 17 neue Züge für vier Strecken bestellt: Bergensbanen (7), Sørlandsbanen (3), Dovrebanen (3) und Nordlandsbanen (4). Als erstes soll die Bergenbahn 2028 die neuen Züge bekommen. Sie sollen mehr Komfort bieten als die heutigen und auch für Rollstuhlfahrer nutzbar sein. Schlafwagen können als Zweier- oder Viererabteile gebucht werden und tagsüber als Sitzwagen genutzt werden. Ein größerer Bistrowagen und ein Spieleabteil gehören ebenfalls zu einem Zug. Der Zug soll auf die speziellen klimatischen Bedingungen Norwegens ausgelegt sein: Von -40 bis +35 °C. Dabei ist Stadler schon lange in Skandinavien aktiv und hat in Norwegen bereits 150 FLIRT-Züge laufen.  

In Norwegen gehören die Züge dem Staat bzw. dem staatseigenen Unternehmen Norske Tog. Ausgeschrieben wird nur der Betrieb dieser Züge. Ein ähnliches System hat Schweden. 

Siehe auch: Reisen/Mit der Bahn

 

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Island: Saison endet mit 93 toten Finnwalen

Island. Die Walfangsaison 2026 auf Island ist beendet. Dabei wurden 93 Finnwale erlegt. Wie es im kommenden Jahr aussieht, ist ungewiss: Ein Gesetzentwurf zum Walfangverbot ist in Vorbereitung und soll im Februar vorgestellt werden. Darüber berichtete RÚV.

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Island: Streik bei Icelandair abgebrochen – neue Verhandlungen

Island. Der angekündigte und begonnene Streik der Flugzeugmechaniker von Icelandair ist am frühen Nachmittag abgebrochen worden. Die Gewerkschaft und der Arbeitgeber haben sich nochmal auf vier Wochen Verhandlungen geeinigt. Das meldete RÚV und auch die Gewerkschaft selbst. Zum Streik siehe Icelandair: Flugzeugmechaniker drohen mit Streik ab morgen

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Abkommen USA – Grönland – Dänemark unterschrieben

Grönland/Dänemark/USA. Tageland wurde darüber spekuliert – nun ist das Abkommen zwischen den USA, Dänemark und Grönland unterschrieben. Es gibt den USA die Möglichkeit, seine militärischen Aktivitäten in Grönland auszuweiten.  Grönlands Recht auf Selbstbestimmung und die territoriale Souveränität des Königreichs Dänemark würden dabei gewahrt, heißt es von Seiten Grönlands und Dänemarks. Beide Länder haben das Abkommen nun veröffentlicht. Darüber berichteten auch Sermitsiaq, KNR und DR.

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Icelandair: Flugzeugmechaniker drohen mit Streik ab morgen

Island. Die Flugzeugmechaniker von Icelandair haben angekündigt, am 23. September in einen unbefristeten Streik zu gehen – also heute um Mitternacht. Dies hätte umfangreiche Folgen für Reisende wie Gütertransport. Es sind bisher auch keine weiteren Gesprächstermine eingeplant, um den Streik doch noch abzuwenden. Darüber berichtete RÚV.

Update 23.9.16 Uhr: Der Streik begann um Mitternacht, ist jetzt aber für vier Wochen ausgesetzt. In dieser Zeit soll neu verhandelt werden.

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Vier Angeltouristen vor Averøya vermutlich umgekommen

Averøya (Norwegen). Vier ausländische Angeltouristen kehrten am Freitag nicht zurück in den Hafen von Averøya (Møre og Romsdal). Inzwischen wurde das Boot kieloben treibend und eine der Personen tot aufgefunden.  Es ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert – und erneut hat eine Diskussion über die Sicherheitsstandards im Angel-Business begonnen. Darüber berichtete NRK.

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Ausnahmsweise offline…

Seht gerne morgen wieder rein!

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Eisbär statt Kabeljau-Nachwuchs angelockt

Spitzbergen (Norwegen). Wissenschaftler des norwegischen Meeresforschungsinstitutes wollten herausfinden, wie viel Kabeljau-Nachwuchs in den Fjorden Spitzbergens schwimmt. Dazu platzierten sie in den Fjorden jeweils einen Hering als Köder, eine Kamera, eine Reuse und eine Boje als Markierung. Bei Hornsund lockten sie jedoch ein ganz anderes Tier an: einen Eisbären. Darüber berichtet das Institut auf seiner Website und bei Svalbardposten. 

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Finnland: 200 Kilometer Grenzzaun fertiggestellt

Finnland. Die finnisch-russische Grenze ist seit knapp drei Jahren komplett geschlossen. Um auch illegale Grenzübertritte zu verhindern, sind inzwischen insgesamt 200 Kilometer Zaun an den wichtigsten Punkten fertiggestellt worden, vor allem im südlichen Teil.  Darüber berichtete Yle (finnisch, englisch, schwedisch). Einzelne versuchen es trotzdem, durch die Wildnis von Russland nach Finnland zu kommen.

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Schweden: Letzte Stimmen ausgezählt – der Vorsprung bleibt

Schweden. Gestern wurden die Briefwähler aus dem Ausland und verspätet gelieferte Frühwähler-Stimmzettel ausgezählt. Die allerletzten Ergebnisse kamen erst heute Mittag. Der Oppositionsblock blieb letztlich mit drei Sitzen vor den bisherigen Regierungs- und Stützparteien. Die Sozialdemokratin Magdalena Andersson dürfte also den Auftrag zur Regierungsbildung bekommen – und das dürfte schwierig werden. Update 15 Uhr: Ulf Kristersson ist als Premierminister zurückgetreten.

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