Ullensvang (Norwegen). Die Fellsformation Trolltunga, eines der beliebtesten Touristenziele Norwegens, ist bis zum 8. Juni nicht zugänglich. Wie die Kommune Ullensvang mitteilte, musste die Zuwegung, die Straße Skjeggedalsvegen geperrt werden, weil dort mehrfach Felsbrocken herunterkamen. Damit die Sicherungsarbeiten am Hang darüber durchgeführt werden können, darf sich niemand darunter bewegen. Darüber berichteten auch Hardanger Folkeblad und NRK.
Startpunkt für die Wanderung zu der berühmten Felsformation Trolltunga mit Ausblick über den See Ringedalsvatnet sind der Parkplatz Skjeggedal ( 27 Kilometer zu wandern, 800 Höhenmeter) oder der Parkplatz Mågelitopp (20 Kilometer Wanderweg, 320 Höhenmeter). Zu diesen Startpunkten kommt man nur über den Ort Tyssedal und die jetzt gesperrte Straße Skjeggedalsvegen. Auch der Shuttlebus aus Odda und Tyssedal benutzt diese Straße. Dort waren zuletzt mehrfach Felsbrocken heruntergekommen. Bereits seit April wird an der Sicherung des Hangs gearbeitet. Jüngst kam es jedoch erneut zu einem Steinschlag, auf dem Abschnitte entlang des Gewässers Lonene. Daraufhin sperrte die Kommune Ullensvang die Straße.
Gefahr für weitere Steinschläge
Um den Verkehr auf der Straße Skjeggedalsvegen wieder sicher zu machen, soll nun oben am Hang viel Material entfernt werden, das sonst ein Potenzial für weitere Steinschläge darstelle, so die Kommune. Danach soll ein robuster Fangzaun angebracht werden. In der ersten Phase der Arbeiten muss die Straße komplett gesperrt werden, diese soll bis zum 8. Juni abgeschlossen sein.
Zufahrt zur Trolltunga voraussichtlich am 8. Juni wieder frei
Neben den Touristen und Tourismusanbietern ist von der Schließung auch der Energiesektor betroffen, denn Skjeggedalsvegen ist auch die Zufahrt zu Wasserkraftanlagen. Am 8. Juni kann die Straße voraussichtlich wieder geöffnet werden, und die Zufahrt zu den Trolltunga-Parkplätzen Skjeggedal und Mågelitopp wird wieder möglich. Die Fertigstellung der Hangsicherung wird aber noch bis in den Juli hinein dauern.
Aktuelle Infos über die Situation vor Ort gibt es auch direkt über die Trolltunga-Website.
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