Umfrage zu sozialen Medien

Manche können nicht mehr ohne, andere wollen davon nichts wissen: „soziale Medien“. Diese Website ist bisher auf Facebook, Bluesky und präsent, ich poste dort jeweils die Links zum neuesten Artikel. Nun würde ich gerne wissen: Benutzt ihr eine oder mehrere Social-Media-Plattformen, und wenn ja, welche? Ihr könnt bis Montagabend abstimmen.

Benutzt du soziale Medien, und wenn ja, welche?
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Verschütteter Skitourist nach drei Wochen tot geborgen

Norwegen/Schweden. Drei Wochen nach dem Lawinenunglück bei Narvik in Norwegen konnten Rettungsmannschaften gestern den umgekommenen französischen Skitouristen bergen. Bisher dahin war die Lawinengefahr im Fjell für eine Suche am Boden zu hoch gewesen. Erst am Mittwoch riss eine Lawine südlich von Riksgränsen in Schweden fünf Schneemobilfahrer mit sich, die allerdings gerettet werden konnten. Darüber berichteten NRK und SVT.  Die Behörden warnen Osterurlauber explizit vor der andauernden Lawinengefahr im Fjell. 

Orte der Lawinen: Bei Helligvatnet in Norwegen kam ein Skifahrer ums Leben. Bei der Lawine bei Kårsavagge, Schweden, gab es drei Verletzte. Karte sel/Openstreetmap

Eine Dreiergruppe aus Frankreich war am 6. März auf Skiern bei Helligvatnet unterwegs gewesen, zwischen Beisfjord und der Grenze zu Schweden, als eine Lawine sich löste. Einer der drei wurde dabei komplett verschüttet. Die beiden anderen versuchten zunächst, ihn zu finden, aber erfolglos. Rettungskräfte suchten das Gebiet schließlich per Hubschrauber ab. Personal am Boden einzusetzen, galt aufgrund der weiterhin bestehenden Lawinengefahr als zu gefährlich. Angesichts der Zeit, die der Mann unter dem Schnee lag, ging die Polizei später davon aus, dass er umgekommen war. 

Unterstützung durch ehrenamtliche Retter und Hunde

Am Freitag und Samstag schätzten die Fachleute die Situation jetzt als gut genug ein, um den Verschütteten zu bergen. Bei der Suche orientierten sich die Einsatzkräfte an den Angaben der beiden Überlebenden. Die Polizei erhielt vor Ort Unterstützung von Freiwilligen des Roten Kreuzes, Norsk Folkehjelp und Norske Redningshunder. Der Mann wurde gefunden.

Verschüttete Schneemobilfahrer an „Rubens vägg“

Erst vor wenigen Tagen, am 25. März,  gab es nicht weit entfernt davon  auf der schwedischen Seite ein weiteres Unglück, das auch leicht hätte schlechter ausgehen können. Dabei waren zwei Gruppen mit Schneemobilen bei Kårsavagge südlich von Riksgränsen an einem Hang unterwegs gewesen, der als „Rubens vägg“ bekannt ist. Dadurch wurde eine Lawine ausgelöst, die fünf Personen mit sich riss. In einem Großeinsatz mit Rettungskräften von beiden Seiten der Grenze, inklusive Hunden und Hubschraubern, konnten alle fünf herausgeholt werden. Zwei Männer aus Finnland erlitten leichte Verletzungen, ein Mann aus Norwegen wurde schwerer verletzt und zur weiteren Behandlung nach Norwegen geflogen.

Warnung vor besonderen Bedingungen in diesem Jahr

Angesichts der bevorstehenden Osterfeiertage warnen Rettungskräfte und Behörden nun vor weiterer Lawinengefahr. Dieses Jahr sei besonders – auch an Stellen, die sonst als sicher gelten, sehe man nun Lawinen, sagte beispielsweise Experte Mattias Tarestad vom schwedischen Naturvårdsverket gegenüber SVT. Er rief dazu auf, die Situation genau zu prüfen und sich nicht auf alte Gewohnheiten zu verlassen. Die norwegische Behörde NVE warnt ebenfalls: Die Schneedecke bestehe aus mehreren Schichten, und einige davon seien problematisch. Und selbst eine „moderate“ Lawinengefahr, Stufe 2, sei nicht ungefährlich: „Die Hälfte der tödlichen Unglücke in den vergangenen zehn Jahren in Norwegen geschah bei Gefahrenstufe 2“, so Lawinenexpertin Emma Julseth Barfod. 

Lawinenwarndienste im Norden:

Früherer Artikel zum Thema:

Von Lawine verschüttete Person wahrscheinlich umgekommen

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Arktisches Meereis-Maximum ist erneut ein Minimum

Arktis. Das arktische Meereis-Maximum war nach jetzigem Stand am 15. März erreicht und so rekord-niedrig wie im Vorjahr. Das meldete nun das National Snow and Ice Data Center (NSIDC) der US-Universität Colorado Boulder. Das Meereis-Maximum 2025 galt bisher als das kleinste überhaupt seit Beginn der Satellitenmessungen. Die eisbedeckte Fläche erstreckte sich über 14,29 Millionen Quadratkilometer, sogar knapp unter dem Wert von 2025 (14,31 Quadratkilometer). Der Unterschied zwischen den Jahren ist allerdings so gering, dass 2026 nicht als eigenständiger neuer (Negativ-) Rekord gilt.

Meereis-Maximum am 15.3. 2026- Quelle NSIDC/NASA Earth Observatory

Die jährliche Eisausdehnung ist von Wind und Wetter abhängig. Ein einzelner Wert sagt deshalb nicht so viel aus, eine Messserie wie die des NSIDC seit 1979 aber schon. Es ist einer der Dienste, die das Institut seit den Kürzungen zu Beginn von Donald Trumps Amtsantritt beibehalten hat. Andere Analysen und Veröffentlichungen mussten aus finanziellen Gründen eingestellt werden.

In der Vergangenheit durfte das NSIDC für die Überwachung des Meereises die Daten von Satelliten des US-Militärs nutzen. Das ist nicht mehr möglich. NSIDC nutzt deshalb inzwischen das japanische JAXA-Radiometer, um aktuelle Meereisdaten zu erheben. 

Das arktische Meereis ist nicht gleichmäßig geschrumpft. Bei einigen Regionen ist besonders wenig – zum Beispiel nördlich von Spitzbergen, in der nordöstlichen Barentssee und im Ochotskischen Meer. 

Die geringe Eisausdehnung folgt auf einen Winter, der zwar auf dem europäischen Kontinent kalt, in der Arktis aber eher warm war, zum Beispiel in Westgrönland:

Januar 2026: Nuuk so warm wie Kopenhagen

Früherer Artikel zum Thema:

2025: Arktisches Meereis-Maximum neuer Negativ-Rekord

 

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Färöer werden wieder konservativ

Färöer. Die Färinger haben wieder den Wechsel gewählt. Nach dreieinhalb Jahren Mitte-Links-Regierung haben diesmal die konservativen Parteien eine Mehrheit. Die Partei Fólkaflokkurin gewann ganze 7,8 Prozent dazu. Die sozialdemokratische Partei Javnaðarflokkurin verlor 7,7 Prozent. Darüber berichteten KVF und DR.

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Schwerer Schneesturm über Island

Island. Der nächste Schneesturm ist da: Für das ganze Land gilt heute mindestens eine gelbe Unwetterwarnung. Das Hauptstadtgebiet und der gesamte Südwesten werden voraussichtlich besonders betroffen sein. Es wird empfohlen, zu Hause zu bleiben.  Einige Straßen sind gesperrt. Der Flughafen Keflavík warnt vor Verspätungen, einige Flüge wurden eingestellt. Dazu gibt es einen Newsfeed bei RÚV (isländisch), auch auf Englisch.

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Folketing-Wahl in Dänemark: alles offen

Dänemark/Färöer/Grönland. Dänemark hat gewählt – aber welche Regierung aus dem Ergebnis entsteht, ist zunächst noch vollkommen unklar. Alle drei Parteien aus Premierministerin Mette Frederiksens alter Mitte-Koalition mussten Verluste hinnehmen. Klar ist allerdings, das auch in Zukunft kein Block ohne Lars Løkke Rasmussen und seine „Mittepartei“ auskommen wird. Von den Färöern kommen eine „rote“ und eine „blaue“ Stimme, die beiden grönländischen Vertreter haben noch nicht geäußert, welche Kandidaten sie unterstützen würden.

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Schiffstunnel: Er kommt, er kommt nicht, er kommt vielleicht …

Norwegen. Gleich nach seinem Wahlsieg im vergangenen Jahr wollte der Sozialdemokrat Jonas Gahr Støre den geplanten Schiffstunnel von Stad aufgrund der Kosten endgültig beerdigen. Doch eine Mehrheit im Parlament bestand auf weitere Verhandlungen mit den drei Anbietern, die das Projekt umsetzen wollen. Das Ergebnis liegt nun vor: 8,6 Milliarden NOK, umgerechnet 760 Millionen Euro. Das könnte aber schon wieder veraltet sein.

Schiffstunnel Karte

Karte des Schiffstunnels. Quelle Kystverket

Der Schiffstunnel durch die Halbinsel Stadlandet, ein Stück südlich von Ålesund, sollte die Küstenschifffahrt sicherer machen. Immer wieder war die Tunnelplanung in der Vergangenheit wegen der hohen Kosten gestoppt, dann  aber wieder aufgenommen worden. Im vergangenen Jahr war es dann immerhin zur Ausschreibung gekommen. Deren Ergebnis veranlasste Støre dazu, die Notbremse ziehen zu wollen: 9,4 Milliarden NOK, umgerechnet 800 Millionen Euro. Der Storting hatte einst einen Kostenrahmen von 5,4 Milliarden NOK dafür beschlossen. 

Minderheitsregierung in der Tunnelfrage überstimmt

Doch der Tunnel hat seine Fans, vor allem in den Anliegerkommunen, für deren Küstenschifffahrt er eine große Erleichterung wäre. Denn der Seeweg um die Halbinsel Stadlandet ist berüchtigt. Senterpartiet, die konservativen Høyre, die christliche Volkspartei und die rechte Fremskrittspartiet taten sich zusammen, überstimmten Støres Minderheitsregierung in dieser Frage und bestanden darauf, dass mit den drei Bewerber- Firmen über das Ausschreibungsergebnis verhandelt wird. Die Verhandlungen führte Kystverket. 

800 Millionen NOK billiger 

Das Ergebnis dieser Verhandlungen liegt nun vor: Statt 9,4 Milliarden NOK soll der Schiffstunnel „nur noch“ 8,6 Milliarden Euro kosten. Einige Details waren dafür geändert worden. Die Befürworter feiern dies als Erfolg, wie man bei NRK lesen kann. Støres Parteikollegin, Fischereiministerin Marianne Sivertsen Næss, verweist auf den vom Parlament gesetzten Kostenrahmen – es sei immer noch zu viel.

Stimmt die Kalkulation noch?

Dazu kommt: Die Kalkulationen der drei Firmen entstanden noch vor dem Irankrieg. Als dessen Folge sind weltweit die Treibstoffpreise gestiegen. Da dürfte auch Auswirkungen auf das Bohren eines 1,7 Kilometer langen, 50 Meter hohen und 36 Meter breiten Tunnels durch eine felsige Halbinsel haben.

Das letzte Wort zum Schiffstunnel von Stad ist aber noch nicht gesprochen. 

Früherer Artikel zum Thema:

Wahlsieger Støre begräbt Schiffstunnel von Stad

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Woche der Entscheidung für Dänemark, Färöer und Grönland

Dänemark/Färöer/Grönland. Diese Woche ist entscheidend für alle drei Länder im Königreich Dänemark. Es finden sowohl Wahlen  zum färöischen Løgting (26.3.) als auch zum dänischen Folketing (24.3.) statt. Zum dänischen Folketing dürfen auch die Färöer und Grönland je zwei Vertreter schicken. Ein Überblick.

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Eisbär an Spitzbergens Ostküste erschossen

Spitzbergen (Norwegen). An der Ostküste von Spitzbergen wurde gestern morgen ein Eisbär erschossen. Der Schütze gehörte zu einer kleineren Gruppe, die sich dort aufhielt. Der Sysselmester wurde informiert und der Vorfall wird untersucht. Darüber berichtete Svalbardposten. Eisbären sind in Norwegen geschützt. Man darf nur aus Notwehr schießen. Ob es sich um einen solchen Fall gehandelt hat, muss die Untersuchung zeigen.

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Nordlichtnacht

Polarlicht-Corona, Piteå, 20.3.2026

Gruß von der Sonne zur Tag-und-Nacht-Gleiche.

 

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