Jetzt NATO-Manöver Cold Response in Norwegen und Finnland

Norwegen/Finnland/Schweden. Gestern hat das NATO-Manöver Cold Response 2026 begonnen. Rund 25 000 Soldaten aus 14 Ländern werden dabei vor allem in Nordnorwegen und Nordfinnland, aber auch in Nordschweden gemeinsam üben, an Land, auf See und in der Luft. Die Hauptphase geht vom 9. bis zum 19. März. Einige US-Flugzeuge sind jedoch für den Iran-Krieg abgezogen worden, auch der französische Flugzeugträger ist wieder umgedreht. 

Entladen von Kettenfahrzeugen im Hafen von Narvik. Foto Amanda Ehrnholm / Forsvaret

Cold Response ist ein Manöver, das regelmäßig alle zwei Jahre in Nordnorwegen abgehalten wird. Die Führung liegt diesmal beim norwegisch-amerikanischen Hauptquartier in Bodø. Seit Finnlands NATO-Beitritt findet aber auch ein Teil in Nordfinnland statt. Rund 11 800 Soldaten üben auf der norwegischen Seite, 7500 auf der finnischen, dazu kommen See- und Luftmanöver. Anreisende Militärfahrzeuge sind schon seit Tagen in den Regionen zu sehen. Erstmals ist Schweden als NATO-Mitglied dabei und schickt mehr als 2000 Soldaten nach Nordfinnland.

Manöver unter winterlichen Bedingungen

Ziel des Manövers ist – neben einem Signal an Russland – die Kooperation unter winterlichen Bedingungen. Allerdings sind die Temperaturen im Norden nach vielen richtig kalten Wochen gerade weiträumig ins Plus gestiegen, besonders an der norwegischen Küste. NRK berichtete über die erwarteten Schäden in der Natur, die noch größer sind, wenn schwere Fahrzeuge über Boden rollen, der nicht mehr gefroren ist. 

USA hat Flugzeuge für Krieg im Mittleren Osten abgezogen

Zu den Teilnehmerländern gehören neben den alten und neuen nordischen NATO-Ländern auch die USA, Kanada, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, die Niederlande, Belgien und die Türkei. Wie Fremover und NRK berichteten, hatten die USA allerdings schon vorab ihre F-35-Flugzeuge in Richtung Mittlerer Osten abgezogen, gut eine Woche vor dem Start ihrer Angriffe auf den Iran. 

Französischer Flugzeugträger kehrte nach Malmö-Besuch um

Auch der atomgetriebene französische Flugzeugträger Charles de Gaulle hätte an Cold Response teilnehmen sollen und hatte schon eine Woche in Malmö gelegen. Dort hatte er unter anderem Besuch von einer Drohne bekommen, die laut den schwedischen Streitkräften von einem russischen Schiff aus gestartet war. Der Flugzeugträger verließ Malmö am 2. März Richtung Norden, wurde aber kurz darauf Richtung Mittelmeer geschickt.

Zum Manöver Cold Response 2024:

Neue Natoländer im Norden: Manöver Nordic Response beginnt

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Zinkprojekt Citronenfjord in Nordgrönland gescheitert

Citronenfjord (Grönland). Es soll das größte noch nicht ausgebeutete Zinkvorkommen sein. Es sollte 500 Arbeitsplätze schaffen und mit seinen Steuern die grönländische Staatskasse füllen. Aber so kam es nicht. Die Gesellschaft hinter dem Zinkprojekt im Citronenfjord in Nordgrönland hat das Projekt aufgegeben. Darüber berichtete KNR.

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Von Lawine verschüttete Person wahrscheinlich umgekommen

Narvik (Norwegen). Die Lawinengefahr im Narvikfjell ist aktuell hoch – so hoch, dass auch gestern nur Helikopter und keine Bodenmannschaften eingesetzt werden konnten, um die am Donnerstag von einer Lawine verschüttete Person zu finden. Laut NRK gehörte sie zu einer dreiköpfigen Gruppe Touristen aus Frankreich. Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass die vermisste Person umgekommen ist. Darüber berichtete auch NRK.

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Isländer sollen am 29. August über EU-Verhandlungen entscheiden

Island. Soll Island die Verhandlungen für einen EU-Beitritt des Landes wieder aufnehmen oder nicht? Darüber können die Isländer am 29. August selbst  abstimmen. Das kündigte die Regierung gestern an. Das Parlament wird kommende Woche den entsprechenden Beschluss fassen. Darüber berichtete RÚV. 

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Hohe Lawinengefahr – eine Person im Narvikfjell vermisst

Narvik (Norwegen). Ein Person ist am Nachmittag im Fjell bei Narvik von einer Lawine verschüttet worden und wird immer noch vermisst. Das meldete die Polizei Nordland.  Hubschrauber waren im Einsatz, konnten wegen des schlechten Wettes aber keine Suchmannschaften absetzen, Wegen der fortgesetzten Lawinengefahr konnten Rettungskräfte aber auch nicht zu Fuß ins Gebiet. Die vermisste Person war mit zwei anderen unterwegs, die sich retten konnten, es handelt sich nach bisherigen Informationen um ausländische Touristen. Die Lawine ging am Tverfjell ab, im Gebiet Helligvatnet zwischen Beisfjord und der schwedischen Grenze. Die Suche soll morgen bei Tageslicht fortgesetzt werden.

Die Lawinengefahr in Troms und Nordland ist aktuell hoch. 

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Finnmarksløpet 2026 startet mit Plusgraden

Alta (Norwegen). Heute ab 12 Uhr starten in Alta die Teilnehmer der längsten Distanz des Finnmarksløpet, Europas längstem Schlittenhunderennen mit diesmal 1139 Kilometern. Die Bedingungen sind nicht optimal: Es sind Plusgrade und Schneeregen angesagt. Morgen starten die Teilnehmer auf den kürzeren Strecken. Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Rennverlauf zu verfolgen. Das GPS-Tracking ist in diesem Jahr allerdings erstmals kostenpflichtig. Über das Rennen berichtet auch NRK.

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Doppelter Eissauna-Rekordbau in und bei Oulu

Oulu/Oulainen (Finnland). Wer hat die größte Eissauna? Auf diesen Titel im Guinness-Buch der Rekorde hatten es gleich zwei Projekte abgesehen, die nur 100 Kilometer voneinander entfernt entstanden und lange nichts voneinander wussten: Eins in Oulu und eins am See Piipsjärvi bei Oulainen. Die Oulu-Sauna besteht dabei aus den Eisblöcken, die aus dem Fluss gesägt wurden, um ein Becken für die Winterschwimmer-Weltmeisterschaft zu erhalten.  Darüber berichtete Yle, wo es auch Videos aus den Eissaunen gibt. 

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Auf Spitzbergen leben Menschen aus 66 Ländern

Spitzbergen (Norwegen). Auf Spitzbergen leben aktuell 2904 Menschen aus 66 Ländern, meldete das norwegische Statistikamt SSB. Davon haben 1598 die norwegische Staatsbürgerschaft. Ihr Anteil ist gegenüber dem Vorjahr nicht gestiegen. Das Ziel der norwegischen Regierung, Longyearbyen „norwegisch“ zu halten, scheint sich nicht so einfach zu erfüllen. Darüber berichtete auch Svalbardposten.

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Grönland: Wenn es dem Polardorsch zu warm wird

Grönland. Der Polardorsch, Boreogadus saida, ist für seinen Lebenszyklus von Eis und kaltem Wasser abhängig. Ein Forscherteam des grönländischen Naturinstituts (Pinngortitaleriffik) hat dessen Entwicklung vor West- und Ostgrönland in den vergangenen 30 Jahren verfolgt: Der Bestand schrumpft, und er zieht nach Norden. Diese Veränderung sei schneller geschehen als erwartet. Die Studie „Decline and northward shift in Arctic cod distribution associated with the changing climate around Greenland“ ist in Arctic Science erschienen. 

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Norwegen: Mehr Kontrolle beim Nordlichttourismus

Nordnorwegen. Die Nordlichtsaison hält noch ein paar Wochen an, dann wird es zu hell. Noch ein paar Wochen Saison auch für diejenigen, die die Suche nach dem faszinierenden Himmelslicht zu ihrem Geschäft gemacht haben. Seit Herbst kontrollieren Polizei und Aufsichtsbehörde in Nordnorwegen Akteure im Nordlichttourismus. 17 Personen aus Asien wurden bisher wegen fehlender Genehmigungen ausgewiesen. Darüber berichtete NRK.

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