Zu Fuß

Der Natur am nächsten ist der oder die Reisende abseits der Straßen – im Sommer zu Fuß, im Winter auf Skiern. Mehrere markierte Fernwanderwege durchziehen den Norden.

Kungsleden

Start des Kungsleden in Abisko.

Am bekanntesten dürfte der schwedische Kungsleden (Königsweg) sein. Der nördliche Teil geht von Abisko bis Hemavan, etwa 440 Kilometer. Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von STF (Svenska Turistföreningen) angelegt. Dazu gibt es diverse Nebenstrecken.  Dank der Hütten, die STF in den Bergen betreibt, muss man nicht unbedingt ein Zelt mitschleppen.

Noch länger ist der Nordkalottleden: Er beginnt im norwegischen Kautokeino und quert auf etwa 800 Kilometern mehrfach die Grenzen zu Finnland und Schweden, bis er in Sulitjelma (N) oder Kvikkjokk (S) endet. Der Weg wurde 1993 eröffnet, in die Streckenführung eingearbeitet wurden Teile des Grenzpfads von Troms, des Kungsleden und des Padjelantaleden. Es gibt Abschnitte, die man als Hüttentour gehen kann, bei anderen benötigt man ein Zelt. Nordkalottleden ist der schwedische Name, auf Norwegisch heißt er Nordkalottruta, auf Finnisch Kalottireitti.

Ausgiebige Infos, weitere Routen, auch kürzere, gibt es auf vielen Internetseiten, beispielsweise bei fjaellwanderung.de, Outdoor-Magazin oder Outdoorseiten.oder Outdooractive.com.

Der Journalist Peter Bickel hat den hohen Norden 14 Monate lang zu Fuß und auf Skiern bereist und seine Erfahrungen in einem Buch gesammelt. Einige nützliche Tipps finden sich bereits auf seiner Internetseite. Zu den Erkenntnissen, die er gewonnen hat, gehört auch, dass die Einstellung ebenso wichtig ist wie die Ausrüstung.