Spaß und Frischluft: Die Teddybären-Suche in Reykjavík

Reykjavík (Island). Wie beschäftigt man seine Kinder in Zeiten von Corona und Social Distancing und verschafft ihnen auch ein bisschen frische Luft? In Reykjavík werden Teddybären in den Fenstern besichtigt – und dass es davon genug gibt, dafür sorgt die Aktion „Bangsaleit á höfuðborgarsvæðinu“. Darüber berichteten RÚV und der Reykjavík Grapevine.

Teddy

Ab ins Fenster, Teddy! Foto: Alexas Fotos Pixabay

Und so funktioniert „Bangsaleit á höfuðborgarsvæðinu„, die  „Teddysuche in der Hauptstadt“. Man platziert ein Stofftier – es muss nicht unbedingt ein Bär sein – im Fenster, sodass es von der Straße aus sichtbar ist. Dann postet man ein Foto davon auf der Facebookseite der Aktion  und schreibt dazu, wo dieses Tier zu finden ist. So können sich die anderen Eltern und Kinder auf die Suche machen und dabei etwas frische Luft schnappen – selbstverständlich mit Abstand zu den anderen, die unterwegs sind, um sich nicht mit Covid-19 zu infizieren.  Initiatorin Oddný Arnarsdóttir sagte gegenüber RÚV, das Bild einer ausländischen Freundin auf Facebook habe sie dazu inspiriert. Der Erfolg ließ nicht auf sich warten, wie die Seite zeigt: Neben Teddybären stehen auch Hunde, Kaninchen, Pokemons, Minions  und alles mögliche andere aus Stoff im Fenster – und ein paar echte Katzen. Zu denen, die ein Stofftier ins Fenster gesetzt haben, gehören auch das geschlossene Árbær Open Air Museum und die deutsche Botschaft. Man kann sich inzwischen auch Karten und Ankreuzbögen herunterladen. Außerdem kommt der Frühling – so weit nördlich allerdings etwas langsamer und mit Rückschlägen.

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