Totale Mondfinsternis für Frühaufsteher am 21. Januar

Die nächste totale Mondfinsternis ist am Montag, 21. Januar. Die gute Nachricht: Sie ist auch  in Europa sehr gut sichtbar. Die schlechte: Um das Ereignis komplett mitzuerleben, müssen Sie schon um 3.30 Uhr aufstehen.

Mondfinsternis

Mondfinsternis mit Blutmond. Foto Pixabay

Voraussetzung für jegliche Beobachtung ist natürlich, dass der Himmel in dieser Nacht möglichst wolkenfrei ist. Wenn ja, bekommt man außerdem einen Mond zu sehen, der der Erde gerade besonders nah steht und deshalb etwas größer ist. Die einzelnen Phasen haben Sie vermutlich noch von der Mondfinsternis im vergangenen Juli in Erinnerung: Halbschatten, partielle Finsternis, totale Finsternis, partielle Finsternis, Halbschatten. In Europa sind die gesamte totale und partielle Phase sichtbar. Das Ende der zweiten partiellen Phase könnte allerdings je nach Standort schon in die Morgendämmerung fallen und findet außerdem sehr tief am Horizont statt. Für die Beobachtung benötigt man deshalb einen freien Blick nach Nordwesten.

Die erste partielle Phase, in der also der Mond stückchenweise in den Kernschatten der Erde eintritt, beginnt um 4.33 Uhr Mitteleuropäischer Zeit. Komplett im Schatten der Erde befindet sich der Trabant von 5.41 Uhr bis 6.43 Uhr. In dieser Phase hat er die bekannte rostrote Färbung. Bis um 7.50 Uhr rückt er langsam wieder aus dem Erdschatten heraus. Die Endphase ist umso besser zu sehen, je weiter nördlich (z.B. Norwegen) oder westlich (z.B. Island, ganz Amerika) man sich befindet.

Die Sichtbarkeit am eigenen Standort können Sie hier testen:

https://www.timeanddate.de/finsternis/mond/2019-januar-21

Für diejenigen, bei denen der Mond zu dem Termin hinter eine Wolkendecke versteckt ist, oder denen draußen zu kalt ist, gibt es außerdem eine Live-Übertragung:

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