Update Grindavík: Warten, Hoffen, Bangen

Grindavík (Island). Vor zwei Tagen wurde ganz Grindavík evakuiert, da sich ein Magmagang direkt unter dem westlichen Teil der Stadt gebildet hatte. Die Situation ist aktuell praktisch unverändert: Laut den Fachleuten gilt ein Vulkanausbruch immer noch als wahrscheinlich. Durch die Spannungen und Erdbeben hat es in Grindavík bereits massive Schäden gegeben. Selbst wenn die Aktivität nun doch wieder einschlafen würde, könnten die Einwohner nicht so schnell einfach in ihre Häuser zurückkehren. Darüber berichteten RÚV und Iceland Review. 

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Balticconnector: Verdacht gegen New New Polar Bear erhärtet

Finnland. Vor gut einem Monat stellte der finnische Gasversorger Gasgrid fest, dass die Gasleitung aus Estland, Balticconnector,  ein Leck hat. Auf der Suche nach dem Verursacher des Schadens stießen die Ermittler auf einen verlorenen Anker und das chinesische Schiff New New Polar Bear. Laut der jüngsten Mitteilung der Polizei hat sich der Verdacht gegen die New New Polar Bear erhärtet.

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Notstand ausgerufen: Grindavík ist evakuiert

Reykjanes (Island). Die seismischen Aktivitäten auf Reykjanes haben sich stark verändert. Nach den jüngsten Daten des Meteorologischen Instituts ist es wahrscheinlich, dass sich unter Grindavík ein Magmatunnel gebildet hat. Kurz vor Mitternacht Ortszeit hat der Zivilschutz deshalb die Evakuierung von Grindavík angeordnet. Alle Zugänge zur Stadt sind nun gesperrt. Darüber berichtete RÚV. Es gibt einen Newsfeed auf Isländisch und einen auf Englisch.(Update 8.50 Uhr)

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Vulkanausbruch immer wahrscheinlicher: Blaue Lagune geschlossen

Reykjanes (Island). Heftige Erdbeben und eine fortgesetzte Landhebung zeigen an, dass sich in der Tiefe weiterhin Magma in dem Bereich zwischen Þorbjörn, Sýlingarfell und Eldvörp auf Reykjanes sammelt. Es werden Pläne gemacht, um das Geothermiekraftwerk Svartsengi bei einem möglichen Vulkanausbruch zu schützen und es gibt Evakuierungspläne für Grindavík. Die Blaue Lagune ist zunächst für eine Woche aus Sicherheitsgründen geschlossen. Darüber berichtete RÚV. Mit Update 20.20 Uhr: Neue massive Erdbebenphase,Update 22.20 Uhr: Arbeiten an Schutzwall in Gang, Leute flüchten aus Grindavík.

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Der „Eisbär am Langjökull“ und des Rätsels Lösung

Island. Hat etwa ein Eisbär Spuren in der Nähe des Langjökulls hinterlassen? Das vermutete zumindest ein Jäger, der die riesenhaften Tatzen im Schnee am Berg Ok sah. Die Polizei fand keine Hinweise darauf bei einem Überflug mit der Küstenwache. Doch die riesenhaften Spuren gibt es – und inzwischen auch eine Lösung des Rätsels. Darüber berichteten mbl. is  und Iceland Review.

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Die norwegische Pro-Atomkraft-Lobby gewinnt Interesse

Norwegen. Braucht Norwegen Atomkraft? Aktuell deckt Norwegen seinen Strombedarf praktisch komplett regenerativ durch Wasserkraft und Wind und kann sogar noch exportieren. Atomkraft steht nicht auf der politischen Agenda. Doch es gibt eine Organisation, die das ändern möchte, Kommunen, die ihr Interesse bekunden und zwei davon wollen schon ein Grundstück bereitstellen. Darüber berichtete NRK.

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Ende des Raubtierparks Orsa: Der letzte Bär ist abgereist

Orsa (Schweden). Vor einem Jahr schloss der Raubtierpark Orsa in Dalarna seine Tore. Inzwischen haben die meisten Tiere eine neue Heimat gefunden – auch der letzte Braunbär, der des Wetters wegen nicht per Schiff, sondern per Bahn nach England reiste. Das Gelände soll zukünftig in das bestehende Sport- und Freizeitgelände integriert werden, außerdem sind touristische Unterkünfte in Planung. Darüber berichtete SVT.

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Neues AWI-Technikum nach Grönländer benannt

Grönland/Bremerhaven. Das neue Technikum des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven trägt den Namen von Rasmus Willumsen. Damit wird ein grönländischer Weggefährte des deutschen Polarforschers Alfred Wegeners geehrt. Beide starben 1930 auf der Rücktour von der Station Eismitte. Ein Großneffe Willumsens war bei der Eröffnung anwesend.

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Königskrabben-Bestand schrumpft – geringere Quote empfohlen

Norwegen. Die Königskrabbe wird verdammt und geliebt. Sie gilt einerseits als invasive Art und bescherte andererseits norwegischen Fischern sagenhafte Gewinne. Doch der Königskrabben-Boom scheint vorbei: Das Meeresforschungsinstitut empfiehlt dringend deutlich geringere Quoten in der Ost-Finnmark. Für die Fischer kommt dieser „Krabben-Crash“ nicht überraschend.

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Bewegung auf Reykjanes: Grindavík bereitet sich auf Ausbruch vor

Reykjanes (Island). Die Erdbewegungen auf Reykjanes hören nicht auf, und ein neuer Vulkanausbruch ist wahrscheinlicher geworden. Anders als bei den vergangenen Ausbrüchen auf Reykjanes könnte diesmal tatsächlich Infrastruktur gefährdet sein, denn in der Nähe der möglichen Ausbruchstellen liegen das Kraftwerk Svartsengi und die Blaue Lagune, etwas entfernt Grindavík. Darüber berichtete RÚV.

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