Magen-Darm-Infektionen: Bergstation Kebnekaise geschlossen

Schweden. Die Bergstation Kebnekaise schließt für einige Tage wegen Magen-Darm-Infektionen bei Besuchern. Voraussichtlich öffnet sie erst wieder am 10. August. Das teilt die Station auf Facebook mit, auch SVT berichtet darüber. In einem Fall musste die Bergrettung drei Personen abholen, die auf dem Weg zum Kebnekaise-Gipfel krank geworden waren. Andere befinden sich noch in der Station oder zelten im Umkreis.

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Vogelgrippe: Tötung aller Nerze auf betroffenen Farmen

Finnland. Auf 21 Pelztierfarmen in Finnland haben sich Zuchttiere mit Vogelgrippe angesteckt. In zweien davon wurde eine Mutation entdeckt, die die Verbreitung unter Säugetieren erleichtert. Auf sechs Pelzfarmen müssen nun alle Tiere getötet werden, um eine weitere Verbreitung und Mutationen zu verhindern. Als besonders gefährlich gelten Mutationen bei Nerzen, da deren Luftwege den menschlichen ähnlich sind – wie man schon bei Corona gesehen hat. Darüber berichtete Yle.

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Reykjanes: Bald Ende des Vulkanausbruchs 2023?

Reykjanes (Island). Statt Lavafontänen gab es zuletzt hauptsächlich Rauch aus dem Vulkankrater bei Litli Hrutur. Der Lavafluss hatte schon seit Tagen abgenommen, ebenso der vulkanische Tremor. Möglicherweise endet der Ausbruch bald. Darüber berichteten Veðurstofa und RÚV.

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Wärmster Juli seit Messbeginn in Longyearbyen

Spitzbergen (Norwegen). Der Juli 2021 auf Spitzbergen war der wärmste sei Beginn der Aufzeichnungen. Zwei Messstationen hatten sogar eine zweistellige Durchschnittstemperatur: Pyramiden 10 Grad und Flughafen Longyearbyen 10,1 Grad. Damit haben sie sogar die Grenze überschritten, die eigentlich als eine Definition für polares Klima gilt. Darüber berichteten Svalbardposten und der Barents Observer.

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Finnische Amateurastronomen entdecken Protonen-Aurora

Finnland. Das finnische Fotoarchiv für Himmelsphänomene,“Taivaanvahti“ oder „Skywarden“, und engagierte Amateurastronomen spielen eine zentrale Rolle bei der Entdeckung eines neuen Polarlichtphänomens. Bei RAGDA, Red Arc with Green Diffuse Aurora, sind sowohl ein stabiler roter Bogen als auch diffuses grünes Polarlicht zu sehen. Für die Entstehung sind Protonen verantwortlich. Darüber berichtete die finnische Astronomiegesellschaft Ursa.

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Alle Schiffe an Havila übergeben – Küstenroute bald komplett

Norwegen. Noch diesen Monat sollen die letzten beiden Havila-Schiffe endlich ihren Betrieb an der norwegischen Küste aufnehmen. Havila Polaris und Havila Pollux wurden gestern auf der Tersan-Werft in der Türkei offiziell übergeben, wie die Reederei Havila meldet. Nun bleibt nur noch die Überführung nach Norwegen und letzte Details, bevor die Passagiere an Bord gehen können.

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Samische Trommel aus Deutschland zurück nach Sápmi

Sápmi/Norwegen. Eine samische Schamanentrommel kehrt demnächst zurück nach Sápmi – aus den Meininger Museen in Deutschland. Sie war 1723 vom Missionar Thomas von Westen im Trøndelag beschlagnahmt worden. Nun soll sie dorthin zurück, in das südsamische Museum Saemien Sijte in Snåsa.

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Blutstuten: Beschwerde über die Polizei Südisland

Island. Die Polizei Südisland hatte Anfang des Jahres die Ermittlungen wegen Tierquälerei in Zusammenhang mit der Blutstutenpraxis eingestellt. Dagegen haben nun die beiden Tierschutzverbände, die das teilweise sehr brutale Vorgehen mit versteckter Kamera dokumentiert hatten, eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht. Darüber berichteten Heimildin und Iceland Review.

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Norwegen: Mehrere Erdrutsche nach Starkregen im Vistdalen

Molde (Norwegen). Starkregen mit Hagel hat im Vistdalen (Kommune Molde, Møre og Romsdal) zu mehreren heftigen Erdrutschen geführt. Darüber berichteten NRK und VG. Insgesamt 31 Personen wurden evakuiert, 16 davon mit dem Helikopter. Zwei Personen sollen leicht verletzt sein. Insgesamt 12 Häuser sind davon betroffen. Die Straßen durch das Vistdal, 660 und 6010, sind aktuell gesperrt. Ob sie morgen wieder öffnen können, hängt von der Wetterentwicklung ab. Aktuelle Infos bei Statens Vegvesen.

Auch in Eidsvåg habe der Regen inzwischen zu problematischen Zuständen geführt, und es bestehe die Gefahr von Erdrutschen, so NRK. Das Fjordhotell und umliegende Häuser seien evakuiert worden.

 

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Aufräum-Hilfe für Spitzbergens Küsten

Spitzbergen (Norwegen). Müll an der Küste ist nicht nur hässlich, sondern auch gefährlich für Tiere. Neben diversen Aktionen mit Freiwilligen gibt es in Norwegen seit 2020 auch das Aufräum-Programm Rydd Norge, das in besonders schwierigen Abschnitten bezahlte Kräfte einsetzt. Finanziert wird dies vom Umweltfonds des Handels. Erstmals ist in diesem Jahr auch Spitzbergen mit dabei. Darüber berichtete unter anderem Svalbardposten.

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