Grönländisches Gletschereis für Drinks in Dubai

Nuuk (Grönland). 22 Tonnen grönländisches Gletschereis sind gerade in Dubai angekommen. Als Eiswürfel werden sie dort in den Drinks derer landen, die es sich leisten können und wollen. Das Grönland-Dubai-Geschäft von „Arctic Ice“ ist nicht der erste Versuch dieser Art, aber weiter gekommen als die meisten. Das Eis stammt aus bereits abgebrochenen Eisbergen im Fjord Nuup Kangerlua. Darüber berichteten der Guardian und Sermitsiaq.

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Ausbruchsserie – welche Zukunft bleibt Grindavík?

Grindavík (Island). Vor einer Woche begann der jüngste Vulkanausbruch auf Island – und war nach zwei Tagen schon wieder vorbei. Doch die Lava zerstörte drei Häuser und Infrastruktur. Schlimmer noch: Die Grindavíker können dem Boden in ihrer Stadt nicht mehr trauen – und sie müssen davon ausgehen, dass in wenigen Wochen der nächste Ausbruch kommt. Die Regierung berät nun darüber, ob der Staat den Grindavíkern ihr nutzlos gewordenes Eigentum einlösen soll. Darüber berichtete RÚV.

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30 Jahre Schonung: Kammmuschel-Bestand hat sich erholt

Spitzbergen (Norwegen). Ende der 1980er Jahre war die isländische Kammmuschel bei Spitzbergen plötzlich ein extrem beliebtes Fanggut. Doch schon 1992 wurde dort ein Fangstopp verhängt – der Bestand der langsam wachsenden subarktischen Muschel war zu sehr geschrumpft. Neue Untersuchungen des norwegischen Meeresforschungsinstituts zeigen jetzt: Nach 30 Jahren Schonung sind die Muschelbänke wieder gut bewachsen.

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Neuer Klimaprozess: Genehmigung für Ölprojekte war illegal

Norwegen. Erfolg für Greenpeace Norwegen und die norwegische Jugend-Umweltorganisation Natur og Ungdom: Das Amtsgericht Oslo hat entschieden, dass sie recht haben und der Staat Norwegen drei Genehmigungen für Ölprojekte nicht hätte erteilen dürfen – weil ihre Auswirkungen auf das Klima nicht abgewogen wurden. Dabei handelt es sich um die Projekte Breidablikk, Tyrving und Yggdrasil in der Nordsee. Darüber berichteten VG und NRK.

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Färöischer Fonds bald auch formell in färöischen Händen

Färöer/Dänemark. Im kommenden Jahr gewinnen die Färöer noch ein Stück mehr finanzielle Selbstständigkeit: Dann werden sie den existierenden Investitionsfonds für die Färöer auch formell selbst verwalten. Gestern unterzeichneten die dänische Premierministerin Mette Frederiksen und der färöische Regierungschef Aksel  V. Johannesen die Absichtserklärung zu Übertragung des Fonds. Darüber berichtete auch KVF.

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Schweden: „Mehr Atomkraft“ könnte teuer werden

Schweden. „Mehr Atomkraft“ war eine zentrale Wahlkampf-Forderung der vier Parteien, die heute für die Regierungspolitik in Schweden verantwortlich sind. Dass dies nicht so einfach und so billig wird wie gedacht, zeigt sich inzwischen: Ohne staatliche Unterstützung sind neue Atomkraftwerke nicht möglich, und der erwartete Strompreis daraus könnte fast doppelt so hoch liegen wie erwartet. Darüber berichteten Aftonbladet, Dagens industri und SVT.

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Vulkanausbruch bei Grindavík vorbei – mehr ist zu erwarten

Grindavík (Island). Zwei Tage nach dem Beginn des Vulkanausbruchs bei Grindavík ist er schon wieder vorbei. Heute Morgen war keine glühende Lava mehr zu sehen. Aus der südlichen Spalte, deren Lava am Sonntag drei Häuser vernichtete, kam schon gestern nichts mehr. Doch für die Grindavíker ist nichts vorbei. Der ganze Ort ist weiter deformiert, der Boden unsicher – und das GPS bei Svartsengi zeigt weiter eine Landhebung an. Newsfeed bei RÚV auf Isländisch und Englisch, Infos von Veðurstofa (Wetterdienst/Naturkatastrophen) Isländisch und Englisch.

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Früher Eiswinter auf der Ostsee: Eisbrecher gefragt

Schweden/Finnland. Der Winter hat das nördliche Ende der Ostsee fest im Griff. Inzwischen sind neun Eisbrecher allein in der Bottenwiek und Kvarken im Einsatz. Die Fähre Aurora Botnia, die zwischen Umeå und Vaasa verkehrt, wird angesichts der Eislage ihre Fahrzeiten anpassen. Normalerweise wächst das Eis auf der nördlichen Ostsee bis zum März.

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Neuer Vulkanausbruch auf Reykjanes – nahe Grindavík

Reykjanes (Island). Der erwartete Vulkanausbruch ist gekommen: Kurz vor 8 Uhr Ortszeit trat das Magma südsüdöstlich von Hagafell, nahe Grindavík, an die Oberfläche. Vor der Eruption hatte es einen Erdbebenschwarm gegeben. Die in Grindavík noch Anwesenden wurden noch in der Nacht evakuiert, ebenso die Hotelgäste der Blauen Lagune. Eine zweite Eruptionsspalte öffnete sich direkt nördlich von Grindavík. Drei Häuser sind inzwischen vom Lavastrom erfasst worden.(Stand 21.30 Uhr). Newsfeed bei RÚV auf Isländisch und Englisch, Infos von Veðurstofa (Wetterdienst/Naturkatastrophen) Isländisch und Englisch.

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Spalten zu gefährlich: Grindavík wird erneut evakuiert

Grindavík (Island). Die Stadt Grindavík wird erneut evakuiert. Ab Montagabend, 19 Uhr, soll sich dort für drei Wochen möglichst niemand aufhalten. Grund ist das erhöhte Risiko durch die Spalten, die den Ort durchziehen, und die keineswegs stabil sind. Die Suche nach dem vermissten Mann in einer Erdspalte musste nach drei Tagen eingestellt werden – sie wurde zu gefährlich für die Rettungskräfte selbst, und es gibt keine Hoffnung mehr, ihn lebend zu finden. Update: Der Vulkan ist ausgebrochen – Grindavík ist bereits evakuiert.

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