Wie geht es weiter nach der Northvolt-Insolvenz?

Skellefteå (Schweden). Was passiert mit der riesigen Northvolt-Fabrik in Skellefteå nach der Insolvenz? Es ist ein Insolvenzverwalter eingesetzt worden, dessen Aufgabe es ist, die Firma zu verkaufen, um so viel Geld wie möglich für die Gläubiger zu retten. Die schwedische Regierung hofft ebenfalls auf einen Käufer. Einen Konflikt könnte es geben, wenn die Interessenten für die Batteriefabrik aus China kommen. Die Mitarbeiter sollten jedenfalls heute wieder zur Schicht erscheinen, denn noch gibt es Aufträge, die erledigt werden müssen, und eine laufende Fabrik mit kompetenten Mitarbeitern verkauft sich am besten. Darüber berichtete SVT in einer Sondersendung.

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Northvolt hat in Schweden Insolvenz beantragt

Schweden. Alle Bemühungen des Batterieherstellers Northvolt, neues Geld aufzutreiben, haben nicht gereicht. Heute hat das Unternehmen in Schweden Insolvenz beantragt. Das betrifft die schwedischen Firmenteile Northvolt AB, Northvolt Ett AB, Northvolt Labs AB, Northvolt Revolt AB und Northvolt Systems AB, aber nicht Northvolt Germany und Northvolt North America, die nicht der schwedischen Gerichtsbarkeit unterliegen. Diese sind allerdings Tochtergesellschaften von Northvolt AB.

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Grönland wählt den Wechsel: Wahlsieger „Demokraatit“

Grönland.  Die Grönländer wollen eine neue Regierung – das zeigten sie bei der Wahl. Das zukünftige Parlament wird sich deutlich vom früheren unterscheiden. Wahlsieger sind die sozialliberalen „Demokraatit“, die zuletzt nur mit drei Sitzen im Parlament vertreten waren. Die Demokraten haben nun zum ersten Mal in der Geschichte die Chance, den Premierminister zu stellen. Naleraq, jene Partei, die eine schnellere Unabhängigkeit will, hat ihre Prozentzahl verdoppelt. Die ehemaligen Regierungsparteien Inuit Ataqatigiit und Siumut erhielen deutlich weniger Stimmen als bei der Wahl 2021.

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Wartung bei Olkiluoto 3: Radioaktives Kühlwasser ausgelaufen

Olkiluoto

Die Kraftwerke von Olkiluoto bei Eurajoki, südlich von Pori. Foto Natalie Kylliainen/ TVO

Eurajoki (Finnland). Seit dem 1. März ist das Atomkraftwerk Olkiluoto 3 zur turnusmäßigen Wartung abgeschaltet. Diese wird voraussichtlich rund zwei Monate dauern. Dass AKW soll dabei so weit vorbereitet werden, dass es danach 18 Monate am Stück laufen kann. Im Zuge der Wartungsarbeiten kam es bereits am Freitag. 7-März, zu einem Zwischenfall, wie Betreiber TVO meldete: Es  liefen etwa 100 Kubikmeter radioaktive Kühlflüssigkeit aus, weil jemand eine Luke nicht richtig geschlossen hatte. Die Kühlflüssigkeit endete letztlich im für solche Fälle vorgesehenen Abflusssystem innerhalb des Sicherheitsbehälters. Der Zwischenfall stellte laut Betreiber keine Gefahr für Menschen und Umwelt dar und wurde deshalb als gering bewertet. 

Früherer Artikel zum Thema: Olkiluoto, Ringhals, Forsmark: Geplante und ungeplante Ausfälle

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Heute wählt Grönland – unter den Augen der Welt

Grönland. Heute sind die Grönländer aufgerufen, ihre neue Regierung zu wählen. Das internationale Interesse daran ist groß, nicht zuletzt nach den jüngsten Lockrufen und Drohungen des US-Präsidenten. Der Beitritt zu den USA steht allerdings gar nicht auf dem Wahlzettel. Die Parteien unterscheiden sich aber unter anderem darin, wie eilig sie es mit der Bildung eines selbstständigen Staates haben.

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Hundegebell und Wolfsgeheul gegen Tierunfälle mit der Bahn

Norwegen. 621 Wildtiere wurden im vergangenen Jahr allein auf der Strecke der Nordlandsbahn vom Zug erfasst und getötet. Es ist die unfallträchtigste in ganz Norwegen, weil sie durch ein sehr von Tieren belebtes Gebiet führt. Eine neue Methode dagegen wird jetzt in der Praxis getestet: Mit Menschenstimmen, Hundegebell und Wolfsgeheul  sollen Elche und Rentiere vom Gleis gejagt werden, bevor ein Zug kommt. Darüber berichtete NRK.

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Nordlichtnacht

Dicke grüne Streifen am dunklen Himmel.

Piteå, Nördfjärden, 8. März

Die Zeit um die Tag-und-Nachtgleichen herum ist oft besonders günstig für Nordlichter – auch in diesem Jahr. Das Bild oben ist von vergangener Nacht in Piteå. Auch in den nächsten Tagen ist stärkere Aktivität angesagt. Mehr zum Thema gibt es unter Polarlicht

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Zurück nach Grindavík – Ende der Ausbruchsserie in Sicht?

Grindavík (Island). Ist der nächste Vulkanausbruch auf Reykjanes möglicherweise auch der letzte dieser Serie? Das glaubt jedenfalls Geophysiker Benedikt Ófeigsson vom isländischen Wetterdienst: Zwar hebe sich das Land unter Svartsengi immer noch, doch eine so lange Pause zwischen den Ausbrüchen habe es bisher nicht gegeben. Das sind gute Nachrichten für all diejenigen, die nach Grindavík zurückkehren wollen. Am Freitag ist bereits das Rathaus zurück nach Grindavík gezogen. Darüber berichtete RÚV.

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Schweden und Finnland: „Nicht die NATO, der man beigetreten ist“

Schweden/Finnland. Schweden ist nun seit einem Jahr NATO-Mitglied – Finnland schon fast zwei. Doch die Verhältnisse haben sich bekanntlich verändert. Gerade erst ließ US-Präsident Donald Trump wieder Zweifel daran aufkommen, dass er tatsächlich einem Mitgliedsstaat im Ernstfall beistehen würde. Amtsträger in Schweden und Finnland äußern sich zu dem Thema aktuell zurückhaltend. Doch in den Medien wird die Frage nach der Zukunft der NATO und der Rolle der beiden jüngsten Mitgliedsstaaten zunehmend häufiger gestellt.

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Weiter Suche nach Ölklumpen an der norwegischen Küste

Norwegen. Ölklumpen von dem Ölunfall auf der Bohrinsel Njord A wurde jetzt auch an der Küste von Helgeland gefunden. Such- und Aufräumarbeiten sind weiter in Gang. Greenpeace und der norwegische Naturschutzbund haben Anzeige gegen Plattformbetreiber Equinor erstattet. Es sind jetzt auch mehr Details über die Menge bekannt. Darüber berichtete NRK.

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