Virtuell unterwegs: Reykjavík-Rundgang oder Rovaniemi-Flug

Island/Finnland. Stadtspaziergang in Reykjavik mit den 13 Weihnachtsmännern und ihrer Trollmutter? Oder doch lieber Flug nach Rovaniemi zur Weihnachtswerkstatt? Das ist nicht so unmöglich, wie es scheint. Stadtführer Your Friend in Reykjavík bietet den Rundgang als Online-Event auf Facebook an. Und der Finnair-Trip nach Rovaniemi ist ebenfalls virtuell.

Weihnachtsbaum in Reykjavik

Weihnachtsbaum in Reykjavik, Austurvöllur. Archivfoto Bryan Ledgard/ Flickr, CC BY 2.0

Reisen ist zurzeit nicht einfach: Ansteckungsgefahr, Quarantäneregeln, geschlossene Grenzen und gestrichene Reiseverbindungen. Virtuelle Reisen sind selbstverständlich nur ein schäbiger Ersatz, aber sicher von zu Hause aus durchzuführen und unabhängig von der Einkommenssituation.

Valur Heiðar Sævarsson, Eigentümer von  Your Friend in Reykjavík, kam auf die Idee mit der virtuellen Führung, nachdem Interessenten sich beklagt hatten, sie könnten nicht nach Island kommen. Geplant ist ein Gang durch weihnachtlich geschmückte Straßen mit einer Einführung in die sehr speziellen isländischen Weihnachtstraditionen, wie er Iceland Monitor berichtet. Dazu gehören 13 Weihnachtsmänner, ihre Mutter Grýla und die wilde Weihnachtskatze. Auch um Essen und Getränke soll es gehen. Bisher haben schon 41 000 Menschen ihr Interesse daran bekundet. Die Veranstaltung ist auf Facebook zu verfolgen und gratis. Der Termin: Samstag, 12. Dezember, 17 Uhr isländische Zeit (18 Uhr mitteleuropäische Zeit). Es ist keine Registrierung nötig.

Virtuell fliegen, Nordlicht inklusive

Auch nach Finnland ist der Weg gerade mühsam. Zwar gibt sich der Weihnachtsmann in Rovaniemi Mühe, auch virtuell präsent zu sein. Finnair bietet nun jedoch auch einen virtuellen Flug dorthin an, in Zusammenarbeit mit Zoan, einem finnischen VR-Studio. Benutzt wird die Unreal Engine Technologie. Take Off ist am 25. Dezember. Der Flug dauert eine halbe Stunde inklusive Nordlicht. Es folgt die Landung in Rovaniemi und der Besuch der Weihnachtswerkstatt. Die Teilnahme kostet 10 Euro, das Geld soll an UNICEF gehen, die damit insbesondere die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen von Covid-19 und den damit verbundenen Maßnahmen für Kinder weltweit lindern will.

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