Daði og Gagnamagnið Spitze bei den Nord-Ländern

Wir wissen nicht, wer den ESC in Rotterdam gewonnen hätte, hätte er stattgefunden. Aber wir wissen jetzt, welcher Nordland-Künstler zumindest bei seinen Nachbarn besonders gut ankommt: Daði og Gagnamagnið siegte bei den Ersatzveranstaltungen in Schweden, Norwegen und Finnland. In Deutschland kamen die Isländer auf den zweiten Platz.

Daði og Gagnamagnið

Daði og Gagnamagnið bei ihrem Siegerauftritt im isländischen Wettbewerb, Screenshot aus dem RÚV- Video

Für Daði og Gagnamagnið hatte es viele Vorschusslorbeeren gegeben. Der Auftritt des in Berlin lebenden Daði Freyr Pétursson und seiner Gang hätte vielleicht der erste ESC-Sieg für Island werden können. Aber daraus wurde nun bekanntlich nichts. Während es bei der europaweiten Ersatzveranstaltung keine Platzierungen gab, ließen nicht nur die ARD, sondern auch die Sender in Schweden, Norwegen und Finnland über die Favoriten abstimmen. Und hier zeigte sich ein sehr einheitlicher Geschmack der Nord-Länder zugunsten der isländischen Performance, die gleichzeitig retro und futuristisch ist. Der deutsche Sieger The Roop aus Litauen kam im Norden aber auch gut an: in Finnland auf Platz zwei, in Norwegen auf Platz drei und in Schweden auf Platz vier. Die Geschmäcker ähnelten sich auch bei Little Big aus Russland: in Norwegen Platz zwei, in Deutschland und Finnland Platz drei, in Schweden gleichauf mit Litauen auf Platz vier. Bei den Schweden kam Destiny aus Malta am zweitbesten an, und Gjon’s Tears aus der Schweiz auf Platz drei.

In Großbritannien ließ man dagegen das Publikum über den besten Titel aus einer Auswahl aus früheren Teilnehmern abstimmen. Die Briten wählten Abbas „Waterloo“ zum besten (ESC-)Lied aller Zeiten.

Früherer Artikel zum Thema:Aus der Zukunft für Island zum ESC: Daði og Gagnamagnið

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