Norwegen: Erdrutsch reißt E 6 und Gleis nördlich Trondheim weg

Levanger (Norwegen). Ein Erdrutsch riss gestern Morgen nördlich von Trondheim die E6 weg und nahm auch Fahrzeuge mit sich. Eine Person wird noch vermisst und ist vermutlich umgekommen. Betroffen ist auch das parallel dazu verlaufende Bahngleis. Beides ist auf absehbare Zeit nicht nutzbar. Das meldete NRK. Der Untergrund dort besteht stellenweise aus Quickton.

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Entschuldigung für die Opfer der Spiralenkampagne

Dänemark/Grönland. Als ein Podcast des dänischen Rundfunks 2022 aufdeckte, dass rund 4500 grönländische Frauen in der Vergangenheit zwangsweise die Spirale eingesetzt bekamen, war das Entsetzen groß. Viele von ihnen hatten dadurch lebenslange gesundheitliche Schäden. Eine gemeinsame dänisch-grönländische Kommission sollte die Angelegenheit gründlich untersuchen. Der Bericht wird nun im September erwartet. Schon vorab entschuldigte sich nun Dänemarks Premierministerin Mette Frederiksen im Namen des Staates bei den Opfern. 

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Schock in Kiruna: Noch 6000 Menschen mehr müssen umziehen

Kiruna (Schweden). Nach dem geglückten Kirchenumzug vergangene Woche schien es, als habe das Projekt Stadtumzug den schwierigsten Teil hinter sich und laufe wie geplant. Doch gestern verkündete die Bergbaufirma LKAB, dass noch mehr Gebiete in Zukunft nicht mehr sicher sind und noch 6000 Menschen mehr umziehen müssen. Und dafür sollen auch nur zehn Jahre Zeit sein. 

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US-Beeinflussungskampagne in Grönland?

Grönland/Dänemark/USA. Männer mit Verbindung zu Donald Trump arbeiten an einer Kampagne zu Beeinflussung Grönlands – das enthüllte gestern DR unter Berufung auf acht anonyme Quellen. Diese Meldung überschattete das, was eigentlich als dänisch-grönländische Nachricht für heute vorgesehen war: Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen entschuldigte sich im Namen des Staates bei den Frauen, denen in der Vergangenheit ohne ihre Zustimmung eine Spirale eingesetzt wurde, teils mit schweren gesundheitlichen Folgen.

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Ex-Erin über Island: Hochwasser und Rot in Reynisfjara

Island. Die Reste des ehemaligen Hurrikans Erin fegten gestern über Island hinweg, mit Sturm und Regen. Das führte zu Schäden an der Südküste und hohem Wasserstand im südlichen Inland, unter anderen an und auf der Hochlandroute Fjallabak. Am Strand Reynisfjara leuchtete die Warnleuchte rot und das neuinstallierte Tor war geschlossen – trotzdem zeigen Videos, wie Menschen hinunter zum Wasser gehen. Darüber berichteten RÚV und Vísir.

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Zwei Lofoten-Kommunen wollen fusionieren – Name „Lofoten“?

Lofoten (Norwegen). Es war die pure Geldnot, die die Lofoten-Kommune Moskenes dazu trieb, nach einem Fusionspartner zu suchen. Fündig wurde sie bei Vestvågøy – nachdem der Staat sich bereiterklärt hatte,  Moskenes‘ Schulden zu schlucken. Für Diskussion sorgt der zukünftige Name der beiden Kommunen: Sie wollen sich nämlich einfach „Lofoten“ nennen – was den anderen Lofoten-Kommunen missfällt. Darüber berichtete NRK.

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Stausee Akkajaure voll – Problem für die Schifffahrt

Ritsem (Schweden). Der größte Stausee Skandinaviens, Akkajaure, ist in diesem Jahr ungewöhnlich früh voll. Das erschwert das Anlegen der MS Storlule, dem Linienverkehr über den See von Ritsem nach Vaisaluokta und Änonjalme, sodass bei zu viel Wind Fahrten eingestellt werden können. Darüber berichteten SVT und SR. Als Ursache für den hohen Wasserstand gilt die frühe und heftige Schneeschmelze.

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Aapo „The Angus“ Rautio ist neuer Luftgitarren-Weltmeister

Oulu (Finnland). Fast 30 Jahr nach dem ersten „Make air, not war“- dem offiziellen Slogan der Luftgitarren-Weltmeisterschaft in Oulu – hat es zwar mit dem angestrebten Weltfrieden immer noch nicht geklappt. Aber das Festival erfreut sich weiter regen internationalen Zuspruchs. Unter vielen bekannten Namen gewann diesmal der Finne Aapo „The Angus“ Rautio den Weltmeistertitel knapp vor dem Japaner Yuta Sudo („Sudo-Chan). Damit kehrt der Titel erstmals seit dem Jahr 2000 nach Finnland zurück.

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Volle Gletscherlagune – Gletscherlauf westlich des Langjökull

Island. Aus dem Gletschersee Hafrafellslón westlich der Langjökull fließen seit gestern große Wassermengen in den Fluss Hvitá ab. Das meldete der isländische Wetterdienst. Laut Wetterdienst ist es schwer, den Umfang dieses Gletscherlaufs einzuschätzen: Hafrafellslón speist sich aus dem Schmelzwasser des Svartárjökull und hatte noch nie einen so hohen Wasserstand. Anlieger werden vor Schäden am Flussufer der Hvitá gewarnt. Es handelt sich dabei um den Fluss Hvitá, der durch Húsafell zum Borgarfjörður fließt, nicht um den gleichnamigen Fluss weiter südlich. Update 24.8.: Das Wasser ist zwar noch weiter gestiegen, ist aber unterhalb der Brücke von  Húsafellsskóg geblieben. Der Höhepunkt scheint erreicht, meldet RÚV.

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Vattenfall will bei Ringhals neue moduläre AKW bauen

Varberg (Schweden). „Mehr Atomkraft“ war eins der Ziele, die die aktuelle schwedische Regierung vor der Wahl versprochen hatte. Der staatseigene Energiekonzern Vattenfall kündigte dazu gestern seine nächsten Schritte an: Man verhandelt mit zwei Herstellern über SMR, kleine moduläre Reaktoren. Und es soll ein Antrag gestellt werden, das finanzielle Risiko mit dem Staat zu teilen. 

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