Island: Aufräumen nach dem Unwetter – Jugendlicher tödlich verunglückt

Island. Das Unwetter ist von der Insel abgezogen, doch die Normalität ist noch nicht wieder eingekehrt. Viele Orte sind immer noch ohne Strom, weil die Leitungen vereist sind. Dadurch fallen auch die Heizungen der Häuser und Wasserpumpen aus. Selbst das Küstenwachschiff Þor wird inzwischen als Generator eingesetzt. Premierministerin Katrín Jakobsdóttir hat zum ersten Mal außerplanmäßig den nationalen Sicherheitsrat einberufen, um über die Infrastrukturprobleme zu diskutieren.

Lange sah es aus, als würde der Sturm „nur“ riesige Sachschäden anrichten. Am Mittwochabend verunglückte ein Jugendlicher im Fluss Núpa im Sölvadalur (Region Eyjafjörður). Er hatte helfen wollen, einen Stromausfall zu beseitigen. Seine Leiche wurde inzwischen gefunden. (Update 13.12., 18.15 Uhr)

(Quellen: RÚV und RÚV English) Vorgeschichte: Schnee-Orkan: Island im Ausnahmezustand

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