Eisbär tötet Campinggast auf Spitzbergen und wird erschossen

Eisbärenschild

Spitzbergen ist Eisbären-Land. Foto Thomas Christiansen

Spitzbergen (Norwegen). Ein Gast auf dem Campingplatz in Longyearbyen, Spitzbergen, ist in der Nacht zu heute von einem Eisbären angegriffen und tödlich verletzt worden. Der Bär wurde erschossen. Das meldeten NRK und High North News. Forscher gehen davon aus, dass der Bär auf der Suche nach Futter war. Um diese Jahreszeit ist es schwierig für Eisbären, es ist lange her, dass sie auf Eis jagen konnten. Es wurden zuletzt mehrere Bären, die Longyearbyen zu nahe kamen, verjagt oder sogar ausgeflogen. Es ist noch unklar, ob es sich bei dem Eisbär um einen von diesen handelt. Der Verstorbene ist das fünfte Eisbären-Opfer auf Spitzbergen seit 1971. Außerhalb Longyearbyens muss man immer mit Eisbären rechnen und darf deshalb den Ort nur bewaffnet verlassen. Unter normalen Bedingungen galt der Campingplatz in der Nähe des Flugplatzes aber als sicher. Siehe auch Spitzbergen: Eisbärin und Junges per Helikopter ausgeflogen

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