Alle Coronamaßnahmen auf den Färöer aufgehoben

Färöer. Die Färöer folgen ihrem Plan und haben ab heute alle verbliebenen Coronamaßnahmen aufgehoben. Gleichzeitig erleichtert Dänemark die Einreise für Bürger aus EU- und anderen Schengenländern. Diese können jetzt so einfach einreisen wie vor der Pandemie.

Papageitaucher

Papageitaucher auf der Insel Mykines (Färöer). Foto Jan Steffen

Sah es anfangs noch aus, als könnte sich die Inselgruppe gut vor Corona schützen, so änderte sich dies mit Delta und Omikron. Von den 53 664 Einwohnern sind 34 424 bisher positiv auf Sars-CoV2 getestet worden – fast zwei Drittel. Inzwischen sinken die Infektionszahlen wieder. 28 Personen sind im Laufe der Pandemie an Corona gestorben. 76,1 Prozent der Bevölkerung sind inzwischen doppelt, 38,2 Prozent dreifach geimpft.

Nun gelten also keine Auflagen und Beschränkungen mehr. Es besteht keine Verpflichtung mehr, sich bei Symptomen testen zu lassen, und auch keine Verpflichtung mehr zu Quarantäne. Das Testsystem wird heruntergefahren, PCR-Tests gibt es nur noch auf ärztliche Anweisung. Wer einen Testnachweis für die Reise benötigt, muss dies kostenpflichtig bei einem privaten Anbieter buchen. Bei Krankheitssymptomen soll man allerdings Abstand halten und zu Hause bleiben.

Die Einreise über Dänemark ist problemlos möglich. Dänemark verlangt ab heute von EU-Bürgern und den Bürgern anderer Schengen-Länder keinen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis mehr. Einwohner anderer Länder müssen den Nachweis von Impfung oder Genesung vorlegen oder sich innerhalb von 24 Stunden testen lassen. In Dänemark gelten schon seit dem 1. Februar keine Beschränkungen aufgrund von Corona mehr.

Auch auf Island, in Schweden und in Norwegen sind alle oder fast alle Coronamaßnahmen aufgehoben worden. Finnland und Grönland haben deutlich gelockert.

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