NextJet darf weiter fliegen

Schweden. Die Pleite scheint abgewendet – die schwedische Fluggesellschaft Nextjet hat wieder eine unbefristete Betriebserlaubnis erhalten. Das teilte die schwedische Verkehrsbehörde (Transportstyrelsen) am Montag mit.

NextJet-Flug

NextJet-Flug. Foto Simon Brygge/CC

NextJet steuert 20 Ziele an, hauptsächlich im Inland und  Südfinnland. Nach eigenen Angaben hat sie 300 Mitarbeiter. Die Gesellschaft bedient aber auch mit dem Partner Arctic Link AB die grenzüberschreitende Route Tromsø (N) – Luleå (D) – Oulu (F) unter dem Namen Arctic Airlink. Diese Linie ist eine der wenigen Ost-West-Verbindungen im Norden (siehe Reisen).

Die Verkehrsbehörde hatte am 17. August die Betriebserlaubnis eingezogen und NextJet eine Frist bis zum 17. November gesetzt. Ursache dafür waren ökonomische Probleme des Unternehmens.

Inzwischen sind vier neue Eigentümer eingestiegen und haben Geld mitgebracht, wie NextJet auf seine Webseite berichtet:  Air Åland und Alandia Air von den Åland-Inseln  sowie Solving und Herrfors aus Nordfinnland. Haupteigentümer bleibt NextJets Geschäftsführer  Magnus Ivarsson. Zwei Flugzeuge aus dem Bestand wurden außerdem verkauft.

Die Verkehrsbehörde sieht das Unternehmen nun auf gutem Weg. Andere, bei denen NextJet noch Schulden hat, sind nach Medienberichten weniger optimistisch, dass die Gesellschaft ihre Aufgaben auch erfüllen kann.

Die gute Nachricht aus der Behörde wurde überschattet von einer schlechten am selben Tag: Auf das Gelände des Flughafens Gällivare wurde  eingebrochen und eine dort abgestellte Maschine von NextJet beschädigt.

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