Lawinen isolieren norwegische Küstenorte

Hammerfest

Auch in Hammerfest herrscht Lawinengefahr (Archivbild)

Norwegen. „Bleibt zu Hause!“ appelliert die Kommune Tromsø zu den Osterfeiertagen. Der Grund: Die Lawinengefahr ist dort und auch in einigen anderen Regionen Norwegens zurzeit extrem hoch. Viele Strecken sind deshalb aus Sicherheitsgründen gesperrt. An einigen Stellen sind bereits Lawinen heruntergekommen und versperren den Weg in die Küstenorte. Die nordöstlichste Region Norwegens wurde durch eine Lawine auf der E6 vom Rest des Landes abgeschnitten und kann nur über Finnland erreicht werden. Oldervika ist nicht nur isoliert, sondern auch ohne Strom, es wird deshalb Evakuierung per Boot angeboten. In Berlevåg gab es schon seit Freitag keinen Nachschub mehr für das Lebensmittelgeschäft, weil die Zufahrt gesperrt ist. Auch Honningsvåg ist isoliert, ein Fischerboot übernahm den Nahrungsmitteltransport. Einige Orte sind nur in Kolonnenverkehr erreichbar. Rettungsdienste appellieren an die Ausflügler, besonders gefährliche Gebiete zu meiden und an Notfallausrüstung zu denken. Infos zur Lawinengefahr in Norwegen gibt es bei varsom. no. Auch die Bergregion in Nordschweden ist betroffen, hier gibt es Warnungen unter lavinprognoser.se.

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