Finnland. Die finnische Tierschutzorganisation SEY bemängelt Missstände in der Schlittenhundeindustrie und veröffentlichte Videos mit verletzten Tieren. Die Videos sollen 2024 und 2025 von ehemaligen Angestellten und Kunden bei verschiedenen Farmen gedreht worden sein. Yle griff das Thema auf.
Die Bilder, die Yle und SEY veröffentlicht haben, zeigen verletzte Tiere, Haltung in kleinen Käfigen bzw. mit kurzer Kette und brutale Behandlung. Genaue Zahlen und die Unternehmen werden nicht genannt, Yle schreibt jedoch, die Namen seien der Redaktion bekannt.
Das Husky-Safari-Geschäft ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen. Über einzelen Missstände wird immer wieder einmal in den Medien berichtet. SEY bemängelt, dass praktisch jeder Hunderte von Hunden kaufen und eine Huskyfarm aufmachen könne, und fordert strengere Kontrollen durch die Behörden.
Denjenigen, die gern eine Hundeschlittentour machen wollen, empfiehlt die Tierschutzverein unter anderem, nachzusehen, welches Bild von der Haltung der Tiere vermittelt wird.
Laut Yle ermittelt die Polizei gegeneine kleinere Zahl von Schlittenhunde- Unternehmen ermittelt: Es seien nicht viele Fälle, aber die einzelnen könnten umfangreich sein.
Früherer Artikel zum Thema:
Gastbeitrag: Die große Freiheit – Husky-Touren im hohen Norden

