Markenschutz bleibt: Rovaniemi weiter „Weihnachtsmann-Stadt“

Rovaniemi (Finnland). Rovaniemi bleibt die „offizielle Heimatstadt des Weihnachtsmannes“ , und kein anderer Ort darf damit werben. Das entschied nun das europäische Amt für geistiges Eigentum, EUIPO, wo dies als Handelsmarke eingetragen ist. Dagegen hatte ein niederländischer Journalist geklagt. Darüber berichtete Yle.

„Santa’s Office“, Rovaniemi

Der Weihnachtsmann ist eine global bekannte, aber trotzdem fiktive Figur. Der niederländische Journalist Lex Boon zweifelte, ob es tatsächlich möglich sei, diese Figur so für sich zu beanspruchen. Ein fiktiver Charakter könne seine Heimatstadt schließlich überall haben. Die Stadt Rovaniemi hatte sich 2009 den Handelsmarkenschutz dafür gesichert und 2019 noch einmal um zehn Jahre verlängert. Der Weihnachtsmann ist Rovaniemis stärkste Attraktion. Natürlich am besten in Kombination mit Schnee für die perfekte Winterkulisse.

Markenschutz: Rovaniemi die einzige Stadt, der sich so nennen darf

Lex Boon wollte die Frage juristisch klären lassen. Die Entscheidung des EUIPO liegt nun vor: Rovaniemi bleibt bis – bis zum Auslaufen des Markenschutzes – weiter die einzige Stadt, der sich so nennen darf. Neben der EU hat Rovaniemi seine Handelsmarke auch in den USA, Großbritannien, Norwegen, Japan und anderen schützen lassen. 

Boon hatte damals angegeben, er schreibe ein Buch über jene Orte, die Weihnachten ins Zentrum gestellt haben. Dafür war er auch nach Finnland gereist. Mit der Entscheidung des EUIPO hat er nun Stoff für ein weiteres Kapitel.

Früherer Artikel zum Thema:

Rovaniemis Markenschutz für den Weihnachtsmann unter der Lupe

 

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