Island. Vor genau 100 Jahren, am 1. Dezember 1918, unterzeichnete Island den Unionsvertrag mit Dänemark. Aus der ehemaligen Kolonie wurde ein selbstbestimmter Staat, nur noch die Außenpolitik wurde von Dänemark übernommen und der dänischen König blieb Staatsoberhaupt – ähnlich wie jetzt bei Grönland und den Färöer. An dieses Ereignis erinnerten heute die Feierlichkeiten ( fullveldishátíð) auf der Insel, zu denen auch die dänische Königin Margrethe gekommen war. Der Vertrag sah eigentlich eine Neuverhandlung nach 25 Jahren vor. Zu diesem Zeitpunkt war Dänemark allerdings gerade von Nazi-Deutschland besetzt. Am 17. Juni 1944 erklärte sich Island zur unabhängigen Republik. Dieses Datum ist heute der Nationalfeiertag.
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