Island. Auf einem Zeltplatz im Hochland von Árnessýsla in Südisland wurde am Samstag ein älteres isländisches Paar bewusstlos in seinem Zelt gefunden. Der Mann verstarb noch vor Ort, die Frau wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei vermutet eine Gasvergiftung. Darüber berichteten auch RÚV und Morgunblaðið.
Freunde hatten die beiden bewusslos im Zelt gefunden und die Rettungskräfte alarmiert. Wiederbelebungsversuche bei dem Verstorbenen waren vergeblich. Als Ursache vermutet die Polizei einen Zusammenhang mit einem gasbetriebenen Heizgerät, das in dem Zelt gefunden wurde. Eine technische Untersuchung wird durchgeführt. Aktuell geht die Polizei davon aus, dass es sich um ein Unglück handelt. Der Mann war in den Siebzigern, die Frau in den Sechzigern. Die Frau wurde ins Krankenhaus auf die Intensivstation gebracht.
Im Bereich des Golden Circle
Anfangs hatte die Polizei gemeldet, das Unglück habe sich auf einem Zeltplatz in Biskupstungur ereignet – das im Hochland von Árnessýsla liegt. Zumindest RÚV hat dies später mit Hinweis auf neuere Aussagen der Polizei entfernt, genauere Aussagen will die Polizei nicht machen. Im Hochland von Árnessýsla wird Landwirtschaft betrieben, außerdem liegen dort die bekannten Sehenswürdigkeiten des „Golden Circle“, Geysir/Strokkur, Gullfoss und der Kratersee Kerið.
2025 drei Tote durch Kohlenmonoxidvergiftung in Schweden
Im Februar 2025 waren in Schweden drei Personen an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben – zwei Männer im Zelt und eine Frau in einer Rasthütte. In beiden Fällen ging die Polizei von einem Zusammenhang mit der Benutzung eines Campingkochers aus.
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