Island. Auf Island wird heute ein schwerer Sturm, je nach Region mit Regen, Schnee oder beidem erwartet. Besonders betroffen sind nach den Prognosen Nordwest- und Süswest-Island. Aufgrund des Sturms ließen die Behörden auch das Schiff „Bandero“ der Paul Watson Foundation von Akranes zurück nach Reykjavík schleppen.
Der isländische Wetterdienst rät dringend von Reisen heute ab. Ein Tiefdruckgebiet wird heute über Island ziehen und Sturm, starken Regen, stellenweise Gewitter und an einigen Orten sogar Schnee mit sich bringen. Für das ganze Land gelten Sturmwarnungen, teils verbunden mit heftigen Niederschlägen. Die Westfjorde, Breiðafjörður, Nordwest- und Südwestisland sind voraissichtlich besondes betroffen, dort werden im Laufe des Tages sogar orange Warnungen in Kraft treten.
Paul Watsons Schiff „Bandero“ verlegt
Aufgrund des herannahenden Sturms ist gestern auch die „Bandero“, das Schiff der Paul Watson Foundation, auf Anordnung der Hafenbehörde der Faxafloi-Bucht vom Hafen Akranes zurück nach Reykjavík geschleppt worden. Es gibt allerdings einen Streit um die Kosten für die Verlegung. Wie RÚV berichtet, verweist der Anwalt der Organisation darauf, dass das Schiff nicht freiwillig nach Island gekommen sei und zuvor sicher in Reykjavík gelegen habe, bevor die Behörden es nach Akranes verlegt hatten. Außerdem hatte Island die frühere Mannschaft deportiert.
Die „Bandero“ liegt noch in Island, weil Kristján Loftssons Hvalur hf die Paul Watson Foundation verklagt hat und Erstattung für die Behinderung des Walfangs haben will.
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