Übernachten

Viele wollen vor Ort mobil und flexibel sein und nehmen deshalb trotz des weiten Weges das eigene Auto mit Zelt oder ein Wohnmobil. Campingplätze sind aber auch eine gute Anlaufstelle für Wanderer, Radfahrer oder ÖPNV-Reisende. Sie sind in der Regel gut ausgestattet und bieten nicht nur Sanitäranlagen, sondern auch Küche, Aufenthaltsraum, Sauna, Waschmaschine und WLAN. Viele vermieten auch Hütten.

Camping Kautokeino

Im großen Lavvu in Kautokeino sind die Gäste abends
zum Kaffeetrinken eingeladen.

Wer sich an die Regeln des Jedermannsrechts hält, bekommt auch keine Probleme beim „wilden“ Übernachten in der Natur – Platz (meist) ist genug.

In Island gibt es allerdings inzwischen Regionen, die von Touristen so bedrängt sind, dass das wilde Zelten direkt neben der Straße oder die Übernachtung im öffentlich abgestellten Camper nicht mehr erlaubt ist. Zu dieser Entwicklung hat auch das rücksichtslose Verhalten einiger Reisender beigetragen. Zelten auf Wanderungen durch die Wildnis ist nach wie vor möglich erlaubt.

In Nationalparks gelten jeweils besondere Bestimmungen.

In Schweden verschafft einem die Mitgliedschaft bei STF (Svenska Turistföreningen) kostengünstigen Zugang zu den Einrichtungen der Organisation. Die reichen von der Hütte in den Bergen bis zum Zimmer mit Hotel-Standard.

Das Pendant in Norwegen ist DNT ( Den Norske Turistforening). Mitglieder können mit einem Universalschlüssel die unbewirtschafteten Hütten nutzen. In einigen gibt es sogar Vorräte, sodass man auf dem Weg Gewicht sparen kann.

Bed & Breakfast

Bed & Breakfast Gällivare.

Ferienhäuser, Hostels, Bed & Breakfast, Hotels: Findet man über die üblichen Buchungsportale in verschiedenen Preisklassen. Auch in Hostels und bei manchen Bed&Breakfast gibt es die Möglichkeit, sich in einer Küche selbst Essen zuzubereiten.

Neben Hotelketten gibt es eine ganze Reihe von besonderen lokalen Angeboten – vom Samenzelt bis zum Baumhaus, Glasiglu oder Eishotel.