Piteå: Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten

Öjebyn

Öjebyn kyrkstugor

Die „Kyrkstugor“ von Öjebyn, im Hintergrund die Kirche.

Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird eine Siedlung am „Fluss namens Pitu“ schon 1335. Damals ging es um das alte Kirchdorf in Långnäs. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wurde eine Kirche in  Öjebyn errichtet, dem „Dorf auf der Insel“. Was heute in Öjebyn zu sehen ist, ist die aus- und umgebaute Version. Dort wurde 1621 die Stadt Piteå offiziell gegründet. Schon damals wurde der Hafen aber zu flach. Nach dem Stadtbrand 1666 wurde das Zentrum von Piteå auf die Insel Häggholmen verlegt. Öjebyn liegt heute drei Meter hören als zur Zeit der Stadtgründung. Um die alte Kirche in Öjebyn herum stehen noch die Kirchhütten, in denen die Leute übernachteten, die eine längere Reise ins Kirchdorf hatten. Dort befindet sich auch der kleine Solanderparken, der nach Daniel Solander (1733-1782) benannt wurde. Der Wissenschaftler wurde in der Nähe geboren.

Zurück zur Hauptseite Stadtführer Piteå im Sommer

Storforsen

Storforsen, Schwedens größte Stromschnelle, etwa 70 Kilometer flussaufwärts beim Dorf Bredsel, Älvsby Kommun. Der steilste Teil dieser Stromschnelle im Piteälv, die letzten zwei Kilometer, haben eine Fallhöhe von 60 Metern. Direkt danach mündet der Varjisån in den Piteälv.

Storforsen

Viel weißes Wasser: Storforsen Anfang Juli.

Die Flussmündung und das Gebiet entlang der Stromschnelle stehen unter Naturschutz. Eine Seite davon ist sehr gut erschlossen mit Brücken und Holzbohlenwegen. Dort kann man sehr gut wandern. Neben den Stromschnellen ist auch „Döda fallet“, der „Tote Fall“, interessant. Dieser Teil wurde einst abgetrennt, um besser über den Piteälv flößen zu können. In den Felsen findet man noch die Spuren von früheren Wasser- und Eisströmen (Jättegrytor, Gletschertöpfe). Bei hohem Wasserstand nimmt ein kleiner Teil des Flusses auch diesen Weg. Am meisten Wasser führt der Piteälv um Mittsommer nach der Schneeschmelze im Fjäll. Im Winter friert er nie komplett zu.

Storforsen – wie kommt man hin?

Döda fallet Juli

Bei Hochwasser ist „Döda fallet“ ziemlich aktiv.

Storforsen ist von zwei Punkten aus zugänglich: Nur etwa einen Kilometer hinter dem Ort Bredsel am Länsväg 374 liegt das Hotel und Restaurant Storforsen unterhalb der Stromschnelle mit einem guten Blick darauf. Von dort führt eine Fußgängerbrücke über den Varjisån zum Wegsystem am Storforsen.

Vor dem Komplex gibt es auch eine Bushaltestelle der Linie 242 Älvsbyn-Bredsel. Der Bus fährt allerdings nur von Mitte Juni bis Mitte August bis dort hin. Ansonsten wendet er in Bredsel (und fährt auch nicht sehr oft). Zwischen Piteå und Älvsbyn fahren die Busse den ganzen Tag über regelmäßig.

Ein Stück hinter dem Hotelparkplatz (von Bredsel/Piteå aus gesehen) steht erneut ein Schild, das zum Storforsen zeigt. Der Weg zweigt nach links ab, später noch einmal nach links zu einem Parkplatz. Dort befindet man sich oberhalb der Stromschnellen.

Zurück zur Hauptseite Stadtführer Piteå im Sommer

Die Orgel im Studio Acusticum

Das Konzerthaus Studio Acusticum ist Teil des Campus in Piteå. Die Musikhochschule in Piteå gehört zu Luleås Technischer Universität. In dem unspektakulären Bau befindet sich Schwedens größte Konzerthausorgel, Orgel Acusticum. Sie wurde von der deutschen Orgelwerkstatt Woehl unter der Leitung von Gerald Woehl gefertigt und 2012 eingeweiht. Das zehn Meter breite Instrument hat 9000 Pfeifen und 140 Register. Die Orgel kann über das Internet von überall gespielt werden. Der Konzertsaal hat Platz für 576 Personen. Aufgrund der Covid-Beschränkungen gab es zuletzt allerdings keine Konzerte dort.

Zurück zur Hauptseite Stadtführer Piteå im Sommer